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Perlgraupen-Taboulé

Der Liebste und ich haben schon immer großen Spaß daran, mit Zutaten zu experimentieren. Jetzt, da durch den Verzicht auf Fleisch die meisten unserer Standardrezepte nicht mehr drin sind und sich nicht alles vegetarisieren lässt, bekommt diese Neugierde noch einen größeren Stellenwert. (Kurzgebratenes mit Salat macht ohne Kurzgebratenes wenig Sinn, wenn man dazu noch die meisten Fleischersatzprodukte nicht mag.)

Da wir mittlerweile größtenteils wissen, welche Kräuter und Gemüse wir toll finden und welche nicht (Weiche, Koriander! Weiche!), probieren wir gerade verschiedene Getreidesorten aus. Reis und Couscous sind da so die Klassiker, aber Quinoa, Bulgur, Weichweizen und Perlgraupen sind durchaus auch interessant. Da wir sehr gerne Taboulé essen, aber das Couscous am zweiten Tag eine leicht matschige Konsistenz bekommt, haben wir jetzt mit gröberem experimentiert, und Perlgraupen passen da ganz toll. Die Zugabe von Granatapfelkernen passt toll und macht das Essen nochmal interessanter. Zusammen mit ein paar gefüllten Peppadews und einem Kürbiskäsebrötchen war das ein echt gutes Abendessen, und die Menge reicht locker, um noch eine zweite Mahlzeit übrig zu haben.

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Ihr braucht:
250 grobe Perlgraupen, gekocht und abgeschreckt (Kochdauer: ~30min)
3 Tomaten, gewürfelt
1 halbe Gurke, gewürfelt
1 Bund Basilikum, gehackt
1 Bund Minze, gehackt
1 Packung Schafskäse, gehackt
1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
Kerne eines Granatapfels
100g Mandelstifte, geröstet
eine Hand voll Rosinen
Balsamico
Olivenöl
1 TL Dijonsenf
Salz, Pfeffer, Honig, Delikata

Im Prinzip sehr einfach: Zuerst die Gurke mit Salz mischen und für eine Viertelstunde oder auch länger in ein Sieb geben, um sie etwas zu entwässern. Während des Wartens alles andere schnippeln, das Dressing machen, alle Zutaten vermischen. Ein paar Stunden durchziehen lassen, dann nachwürzen.

Es passen natürlich auch noch andere Zutaten rein. Die Mandelstifte könnten durch Pistazienkerne oder Pinienkerne ersetzt werden, die Rosinen durch gehackte Datteln oder gehackte Trocken-Aprikosen. Statt Basilikum ist Blattpetersilie stilechter. Den Schafskäse kann man auch weglassen, hinzugeben kann man Paprikawürfel, Oliven oder gebratene Champignons. Und derselbe Salat schmeckt auch mit Kritharaki (reiskornförmige Nudeln) oder ganz klassisch Couscous prima.

 

Das ist aber hoch…

Wer mir bei Instagram folgt, kennt meine kleinen Zeichnungen schon. Meistens mit Tieren, die die ein oder andere sympathische Macke haben, manchmal auch auf andere Weise schrullig sind. Oder die Umstände sind einfach unglaublich kompliziert. Leben eben.

Hier nun eine der ersten derartigen Zeichnungen, mit Ute, der Giraffe, die in der Zwischenzeit noch mehr Abenteuer erleben durfte.

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Ferien, ich komme!

Auch Lehrer freuen sich auf Schulferien. Und selbst wenn ich meine Ferien größtenteils in Vorbereitung auf mein Examen verbringen werde (das Ende ist nahe…), muss Zeit bleiben, um vor dem Endspurt einmal die Seele baumeln zu lassen. Also nutze ich mein gespartes Weihnachtsgeld, um für drei Tage nach Lüneburg zu fahren, wohin wie nach unserem Umzug im letzten Jahr schon mal vor den Kisten geflohen waren. Danach lädt der Freund mich nach Berlin ein. Hach. Das Leben ist gut.

Jedenfalls: Habt ihr ein paar Tipps, was wir in diesen Städten gesehen haben müssen? Leckere Restaurants, gute Buchläden, schöne Märkte. Läden mit nettem (oder gerne auch coolem pädagogischen) Schnickschnack. Die tollsten Museen, versteckte Fotoautomaten. Unterschätzte Gegenden und schöne Hinterhöfe. Gerne auch Läden mit Doctor-Who-Kram oder Kisten voller abgelaufener §5mm-Filme. You get the gist.

Über die Tipps freuen wir uns sehr!

Und jetzt noch drei Lomos, die 2012 in Berlin entstanden sind. Vielleicht können sie mir im Lomo-Store ja die Sardina reparieren?

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Skelett

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“Magischer” Nudelsalat

Im Netz geistert eine Sauce herum, die als Magic Sauce bezeichnet wird, weil sie angeblich alles leckerer macht. Und auch wenn ich diese Sauce vielleicht nicht zu Schokoladeneis empfehlen würde, ist sie wirklich sehr lecker, ob nun mit Pasta, Kartoffeln oder selbstgebackenem Brot.

Auf der Grundidee dieser Sauce habe ich vorher einen Nudelsalat gemacht, der herrlich frisch schmeckt und irgendwie zum blauen Himmel draußen passt, wie ich finde. Da ich nicht alle Zutaten für die Sauce da hatte, habe ich improvisiert, und den Knoblauch habe ich meinen Schülern zuliebe raus gelassen. Der Salat sieht auf dem Foto aus wie tausende andere Nudelsalate auch, lasst euch davon aber nicht täuschen, er hat es in sich.

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Ihr braucht:
250g Gabelspaghetti oder andere Nudeln
1 Tomate
1 Stück Gurke
1 Bund Petersilie
1 Handvoll gerösteter und gesalzener Cashews, gehackt
1 Handvoll geschälte Sonnenblumenkerne, ich hatte welche mit Honig und Salz
1 Lorbeerblatt, fein zerbröselt
1,5 TL Paprikapulver
1 TL frische Thymianblätter
1 TL frische Oreganoblätter
1 ordentlicher Schluck Olivenöl
2 EL Limettensaft
Salz, Pfeffer, Delikata, evtl. Chili, Honig

In einem kleinen Topf das Olivenöl erwärmen werden (nicht so heiß, dass Wasser zischt, wenn ihr es rein tut, aber doch heiß). Paprikapulver, Lorbeer, Thymian und Oregano dazugeben und eine Minute oder so leicht anschmoren. Würzöl in eure Salatschüssel geben (ich empfehle, kein Plastik zu nehmen). In den Topf einen kleinen Schluck Wasser geben, etwas einkochen lassen und zu eurem Dressing geben.

Nudelwasser aufsetzen, Nudeln kochen.

Zum Würzöl Limettensaft, Honig, Salz, Pfeffer, Delikata und Chili geben.

Tomate und Gurke in feine Würfel schneiden, Petersilie fein hacken. Cashews grob hacken. Alles zum Dressing geben. Sonnenblumenkerne dazugeben.

Nudeln abgießen, leicht abschrecken, mit dem Dressing mischen. Abschmecken. Sonnenbrille aufsetzen, auf den Balkon setzen, essen!

Wenn ich diesen Salat noch einmal mache, werde ich wahrscheinlich 1TL Sojasauce hinzugeben. Außerdem eignen sich auch andere fein gehackte oder geriebene Gemüsesorten, z.B. Möhre, Paprika, rote Zwiebel, oder andere Nuss-Sorten wie Mandeln oder Paranüsse. Die Gewürze habe ich danach gewählt, was ich da hatte, aber man kann sicherlich auch Basilikum, Rosmarin, Minze in verschiedenen Kombinationen nehmen oder einen Reissalat daraus machen.Viele, viele Möglichkeiten…

Knusprige Gnocchi auf Gemüsebett

Ich hatte ja versprochen, in nächster Zeit einige vegetarische Rezepte zu teilen, die ich bei der Suche nach einem interessanten, aber fleischlosen Speiseplan, so entdecke. Das Problem hierbei ist, dass ich keine Foodbloggerin bin – das heißt nicht, dass ich nicht gut kochen kann (kann ich nämlich), sondern, dass mir meistens die Geduld fehlt, das lecker dampfende Essen, das da vor mir steht, erstmal fotogen anzurichten und dann zu fotografieren. Wenn das Essen fertig ist, will ich es auch essen. Punkt.

Nun ja, manchmal habe ich dann doch gleichzeitig Geduld und ein leckeres Essen vor mir stehen. Beispielsweise heute. Und dann kann ich das Rezept auch teilen.

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Das Tolle an diesem Essen ist, dass es ziemlich schnell geht und gleichzeitig ziemlich was her macht.

Ihr braucht:
400g Gnocchi
eine halbe Zwiebel, fein gewürfelt
zwei Tomaten, nicht ganz so fein gewürfelt
eine Möhre, in Juliennes geschnitten
das halbe Grüne von einer kleinen Stange Lauch, in feinen Streifen
200ml Gemüsebrühe
ein Schuss Rotwein
ein Schuss Balsamico
mehrere Schüsse Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker, Delikata
geriebener Parmesan und gehackter Basilikum nach Geschmack

Einen kleinen Topf heiß werden lassen, einen Schuss Olivenöl dazu und die Zwiebeln anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und einen Schuss Rotwein dazugeben. Aufkochen lassen und die Tomaten dazugeben. Das Ganze ein bisschen einkochen lassen und dabei mit Pfeffer, Zucker, Delikata und einem sehr kleinen Schuss Balsamico würzen. Wenn es eingekocht ist, Lauch dazu. Zwei Minuten weiterkochen lassen, parallel eine Pfanne heiß werden lassen. Öl in die Pfanne geben, Gnocchi anbraten. Möhren in die Sauce geben, aufkochen. Servieren. Essen. Freuen.

Luftschlösser bauen

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Die Momente, in denen ich im Auto zur Schule, zum Seminar oder nach Hause fahre, sind mir mittlerweile sehr wertvoll geworden. Ich fahre eine Strecke, die ich mittlerweile sehr gut kenne (seit Beginn des Referendariats sind auf dem immer gleichen Dreieck insgesamt 22.000 Kilometer zusammengekommen, eine halbe Weltumrundung) und auch sehr mag. Viele Tiere, ob nun ein Storchennest, an dem ich im Sommer oft vorbeigefahren bin, verschreckte Rehe, Fasane oder faule Ponys. Eine Landschaft, die mir zu jeder Tages- und Jahreszeit gut gefällt, und am allerliebsten mit dem unendlichen blauen Himmel über mir.

Und dabei Platz für Gedanken und Träume. Erinnerungen nachhängen, die Unterrichtsstunde im Kopf nochmal durchgehen und optimieren. Aber vor allem: Luftschlösser bauen. Von einer Zukunft nach der anderen, immer neu, immer anders. Luftschloss um Luftschloss habe ich gebaut, wie ich da durch die Gegend gefahren bin. Und es ist eine schöne Vorstellung, dass eines Tages eines dieser Luftschlösser nicht mehr nur pure Träumerei sein könnte, sondern Realität. Anfassbar.

Ein ungewöhnliches Paar

Passend zum Valentinstag eine kurze Liebesgeschichte. (Weil der Valentinstag eine schöne Gelegenheit ist, einfach auch über die kleinen und schrägen Lieben nachzudenken, nicht bloß über die eine große, der durch Werbung, Frauenzeitschriften und Hollywood ohnehin schon mehr als genügend Aufmerksamkeit gewidmet wird.)

Diese Karte geht übrigens an meine Oma in Frankreich. Man kann den Menschen im eigenen Leben gar nicht oft genug einen Grund zum Lächeln geben.

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Ich ess’ Blumen…?

Ich ess' Blumen

Als vor kurzem endlich die Examensarbeit nicht mehr alles-bestimmend war und wieder Zeit zum Kochen war, hatte ich plötzlich große Lust, neue Rezepte auszuprobieren. Ein Essen, dass ich ganz toll finde, aber bisher nur in Restaurants hatte, ist  Pho, diese großartige vietnamesische Nudelsuppe mit Rindfleisch, Gemüse, aromatischen Gewürzen und Kräutern. Draußen hatte schließlich nun doch der Winter Einzug gehalten, und ich wollte eine große, duftende Schüssel voller Pho, mit wunderbarer selbstgemachter Brühe und all diesen Düften.

Im Supermarkt dann die Suche nach den Zutaten, und irgendwann hatte ich Hühnerklein in der Hand, das der Suppe zusätzlich Aroma und durch die großen Mengen Collagen eine gute Konsistenz verleihen soll. Und dann eine Art Heureka-Moment… Plötzlich sah ich vor meinem inneren Auge, was dieses gefrorene Hühnerklein eigentlich ist. Diese lebendig geschredderten Hähnchenküken, tiefgefroren. Und ich hatte einen richtigen Ekelmoment, mitten im Supermarkt.

Seitdem gibt es bei uns fast gar kein Fleisch mehr. Ich wusste auch schon vor diesem Moment, dass Fleisch von toten Tieren kommt, und ich wusste auch von den Bedingungen, unter denen die meisten dieser Tiere leben. Aber es ist nun einmal sehr leicht, die Frikadelle mit Senf gedanklich von einer lebenden, atmenden Kuh abzukoppeln. Und besonders die Fleischwurst, die ich seit jüngster Kindheit fast noch lieber als Schokolade mag. Oder ein blutiges Steak. Ich esse das alles sehr gerne.

Gleichzeitig aber werde ich mir in letzter Zeit immer wieder der Widersprüche zwischen meinen Idealen und meinen Handlungen bewusst. Ich finde die Arbeitsbedingungen, unter denen die meiste Kleidung gefertigt wird, fürchterlich, kaufe aber trotzdem viele Dinge beim großen H. Ich weiß vom Klimawandel, fahre aber dennoch an jedem Arbeitstag über hundert Kilometer. Und ich weiß, dass für mein Fleischwurstbrot ein Tier sterben muss, finde den Verzicht darauf aber sehr unangenehm. Und doch funktioniert das für mich immer schwieriger. Die letzten Male, die ich “shoppen” war, bin ich sehr schnell wieder aus dem Laden gelaufen, weil ich es nicht mehr gut vertrage, dass für meinen “Style”, meine Eitelkeit andere Menschen ausgebeutet werden.* Und ich hatte auch immer öfter ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir angesehen habe, wie viel Fleisch ich so esse, und wie gedankenlos ich das tue.

Ich sehe nicht, dass aus mir in absehbarer Zeit eine hundertprozentige Vegetarierin werden sollte, und ich habe vor allem nicht vor, plötzlich zur Missionarin zu werden. (Ich finde missionarische Veganer oder Vegetarier vollkommen unerträglich. Wenn mir jemand die eigene Meinung aufdrängt, erreicht er nur, dass ich ihn ignoriere, nicht, dass ich mich dieser Meinung anschließe.) Komplett wird das allein deswegen nur schwer funktionieren, weil ich keine Hülsenfrüchte vertrage, die für Vegetarier eine wichtige Eisenquelle darstellen. Und Tofu finde ich bisher primär merkwürdig. Aber vielleicht klappt es ja, den Fleischkonsum selten, und wenn, dann vollkommen bio zu gestalten. (Ich muss mich allerdings noch informieren, was “bio” da genau bedeutet.)

In nächster Zeit werde ich versuchen, immer wieder alltagstaugliche vegetarische Gerichte zu posten, die wir in unsere Abendessens-Wochentagsrotation aufgenommen haben. Langeweile geht im Speiseplan einfach gar nicht, und der Verzicht auf irgendetwas macht mich im Kochen eher noch kreativer und neugieriger.

* Mir ist bewusst, dass das sehr vereinfacht dargestellt ist.

Einfach raus.

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Plötzlich ist die Examensarbeit abgegeben, endlich, endlich. Und es dreht sich nicht mehr alles darum, wie man ein irres Arbeitspensum bewältigen muss. Auf einmal ist da ein bisschen Zeit, die nicht genutzt und optimiert werden muss, sondern vertrödelt werden darf. Mit einem dicken Schmöker auf dem Sofa, eingekuschelt in die Lieblingsdecke, und ich darf so lange lesen, wie ich will, höchstens unterbrochen von einem Nickerchen oder einem Spaziergang.

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Herrlich, zumal der Liebste und ich einen Teil dieser Zeit genutzt haben, um einfach mal wegzufahren. Nicht weit weg, aber doch so, dass das Arbeitszimmer plötzlich nicht nur einige Stufen entfernt war, sondern 80 Kilometer. Einfach ans Meer. Mitten im Winter, wenn dort nur Leute sind, die einfach raus wollen, die ihre Ruhe wollen. Der eiskalte Wind im Gesicht, warm eingepackt und mit keiner einzigen Pflicht weit und breit. Schön, wenn das einzige, das an mir zerrt, der Wind ist.

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Schön auch, wenn die Sonne gerade untergeht, und plötzlich wieder der Kopf frei genug ist, um das wirklich zu genießen. Wir hatten eine Ferienwohnung, die einige Kilometer vom nächsten Ort entfernt lag, und hatten auch geliehene Fahrräder. Und als wir dann durch den Sonnenuntergang geradelt sind, auf diesem Feldweg, auf dem wir immer wieder im Schnee stecken blieben, das war einfach lebendig. Mittendrin dann das Gefühl, unbedingt ein Foto machen zu müssen. Anhalten, sich für den richtigen Winkel in den Matsch knien. Einfach nur von Moment zu Moment.

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Platz im Kopf. Für Abenteuer und für neue Ideen, für Geschichten und in einigen Momenten sogar für Leere.

Müssen wir öfter machen. Einfach raus gehen. Für eine Stunde, einen Tag oder ein Wochenende, gerne auch für länger. Raus zu den kleinen und großen Abenteuern.

 

Ric Elias’ Drei Lektionen

Eigentlich sind all der Stress, den man sich tagtäglich macht, die Wunden, all die Verpflichtungen – ziemlich irrelevant. Sie mögen unser Leben füllen, aber sie sollten es nicht bestimmen. Wirklich wichtig hingegen sind die Menschen, die unser Leben bevölkern und bereichern. Und die Momente mit ihnen, in denen man wirklich da ist, wirklich präsent. Beim Partner, bei der Familie. Den Freunden. Der kurze Moment, wenn man den Supermarktkassierer wirklich wahrnimmt und ihm einen schönen Tag wünscht, mit einem Lächeln. Die Momente, in denen ich im Klassenzimmer genug Ruhe habe, um einem einzelnen Schüler wirklich, wirklich zuzuhören.


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