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Wie man Wackelpudding mit Stäbchen isst

Vor ein paar Tagen hatte ich ja versprochen, sehr bald einen weiteren Wackelpuddingartikel zu schreiben. Tadaaa! Hier kommt er.

Als ich 17, 18 war, hatte ich so eine Phase. Ok, davon hatte ich viele. Aber in dieser Phase war ich besessen davon, Dinge mit Stäbchen zu essen. Zu Beginn waren es noch normale – also asiatische – Sachen. Irgendwann aber packte mich (und später auch meine beste Freundin) der Ehrgeiz und wir haben alles mögliche mit Stäbchen gegessen. Ratatouille. Croissants. Wackelpudding.

Wackelpudding ist dabei natürlich so ne Sache, weil er ja schon beim Löffel irgendwie unpraktisch zu handlen ist. Deswegen hatten wir dann irgendwann drei Tricks heraus, die das Ganze ungemein einfacher machen:

  1. Nimm weniger Flüssigkeit. 350 bis 400ml, wo du normalerweise 500ml nehmen würdest.
  2. Lass ein bisschen Dosenobst mit gelieren (aber achte darauf, dass bei manchen Obstsorten irgendso ein Enzym drin ist, das Gelatine unwirksam macht, nämlich unter anderem bei Ananas, Kiwi und Papaya).
  3. Schneide den Pudding vorm Servieren in der Schüssel in grobe Würfel.

Und dann gehts ganz leicht. Also, wenn man mit Stäbchen umgehen kann.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, noch mehr Puddingabenteuer zu erleben, ist hier übrigens noch eine Anleitung, wie man einen Pudding an die Wand nageln kann. (Danke fürs Zeigen, Oti!) (Wobei ich ja einfach ne Puddingpulvertüte an die Wand nageln würde, das gilt doch auch?)

Die Wundertüte geht an…

Nähmarie! Gratuliere dir ganz, ganz herzlich.

In den nächsten Tagen mache ich dir einen dicken Umschlag mit Sachen fertig, die dich für den restlichen Winter so beschäftigt halten, dass du überhaupt nicht zum Frieren oder Winterschlaf halten kommst. Schick mir einfach per Email deine Adresse.

Für euch andere: In den nächsten Wochen sind noch zwei Giveaways geplant und warten nur darauf, an euch verschenkt zu werden. Insofern kommen da noch Chancen.

Und noch was (das ist jetzt mal so ein Post mit vielen verschiedenen Kleinigkeiten): Ich habe mich beim Brigitte Kreativ-Blog-Award angemeldet. Ab Februar werden jeden Monat drei Bloggerinnen ausgewählt, die für den Award nominiert werden, genauer kann man das hier lesen. Da kann man für die Leute auch voten, das zeigt dann einfach die Beliebtheit des Blogs (die eigentlichen Gewinner werden per Jury ermittelt). Ich würde mich freuen, wenn ihr hier klickt und für mich stimmt. Ihr könnt auch einfach auf das Widget auf meinem Blog (rechts oben) klicken, damit wählt ihr auch automatisch. Und wenn ihr es besonders gut meint: Man kann alle 24 Stunden wählen. Also, nur so als gaaaanz praktischen Tipp zur Verbesserung des Alltagslebens jetzt natürlich. *hust*

Und das heißt dann auch, dass es demnächst hier eine neue Serie geben wird – selbst ausgedachte Tutorials. Ein paar sind ja schon aufm Blog, aber jetzt werde ich vermehrt welche zeigen.  Ich muss mir nur noch einen Wochentag suchen…

Krankengymnastik mal anders

Jeden Donnerstag wieder ein Gegenstand und die Erinnerungen, die ich damit verbinde. Heute: Eine Zeichnung, die meine Maman gemacht hat.

Diese Zeichnung hat meine Mutter angefertigt, fast sieben Jahre, bevor ich geboren wurde, Jahre, bevor sie mit meinem Vater zusammen kam… Für mich fühlt sich das an wie ein anderes Zeitalter (naja, wars ja gewissermaßen auch). Sie hat das Bild aus einem Satirebuch abgezeichnet, nämlich aus “Humour Noir et Hommes en Blanc” von Serre (lässt sich mit “Schwarzer Humor und Männer in Weiß” übersetzen).

Ich liebe dieses Bild, weil es einerseits Mamans tollen Humor zeigt, und weil man andererseits sieht, wie verdammt gut sie zeichnen kann. Und gleichzeitig liebe ich den Gedanken, wie ihr Leben vor mir aussah. Ich stelle mir gerne vor, wie sie lange Hippieröcke trug, mit Freunden bis in die tiefste Nacht in irgendeiner Küche saß und redete, redete, redete. Oder mit Leuten Musik machte. Ich glaube, sie war auf jeden Fall jemand, mit dem ich gerne befreundet gewesen wäre. (Natürlich immer noch, aber jetzt ist sie ja vor allem meine Maman.)

Von ihr habe ich übrigens auch die Begeisterung für DIY. Sie hat, als ich Kind war, viel mit mir gebastelt und gemalt. Sie erzählte letztens, dass wir mal zusammen dutzende Weihnachtskarten gemacht haben. Da muss ich so vier oder fünf gewesen sein. Jede einzelne gemeinsam. Außerdem hat sie leidenschaftlich gerne Möbel restauriert (jetzt nicht mehr so, jetzt ist sie eingerichtet und das total schön und gemütlich – ich würde ihr sofort ihr Zuhause mopsen), im Garten gearbeitet, Gemüse eingekocht. Als meine Eltern dann getrennt waren, hatten wir bei meiner Maman keinen Fernseher – stattdessen saßen wir an jedem Abend am Küchentisch und haben gelesen. Oder gemalt. Oder haben merkwürdige Experimente gemacht, beispielsweise verschiedenste Dinge einfrieren, um zu gucken, was passiert (nix – es wird nur kalt). Dass ich heute mit den Händen relativ geschickt bin, verdanke ich ihr. Ich denke, wenn ich mal Mama bin, mache ich das genauso wie sie.

Wackel-Typo

Gute Typographie und Wackelpudding – wer hätte jemals erwartet, dass sich das kombinieren lässt? Umso besser, dass Lucía Rallo und Aranxa Esteve darauf gekommen sind und es auch noch ausgeführt haben. Und so sind wunderbare Fotos entstanden, bei denen mein Kinderherz Luftsprünge macht. Mit Essen spielen! Toll.

Zwischen dem oberen Absatz und dem jetzigen sind übrigens folgende Dinge passiert:

  • Ich hab beschlossen, dass in den nächsten Tagen dringend noch ein zweiter Blogbeitrag über Wackelpudding folgen muss und dass ich dafür heute welchen kochen und morgen welchen essen muss.
  • Spontan habe ich probiert, ob ich noch einen Purzelbaum hinbekomme. Dabei bin ich dreimal in Nils gekracht und jetzt tut meine Schulter weh, dafür hat Nils drei total saubere hinbekommen.
  • Ich hab mehrfach aufm Boden gelegen und konnte vor Lachen nicht aufstehen.

Das macht der Gedanke an Wackelpuddingtypographie mit mir. Willkommen in meiner Welt.

Auf jeden Fall kann man auf m-inspira, der Seite der beiden, noch einige andere Projekte von den beiden sehen. Wenn man spanisch kann, kann man auch ein bisschen was darüber lesen. Das Copyright zu den Wackelbuchstaben liegt dann natürlich auch bei den beiden, gefunden habe ich es bei This is Colossal.

Und für die von euch, die noch nicht mitgemacht haben: Ihr könnt nur noch bis heute 23:59 bei meiner Wundertütenverlosung mitmachen!

Alltagshelden, die fünfzehnte

Jeden Dienstag aufs Neue Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, genussvoller. Alltagshelden, die man sonst gerne mal übersieht. Nach einer Idee von Roboti.

Mein neues, heißgeliebtes T-Shirt zur Serie “The Big Bang Theory”. Wir lösen unsere Uneinigkeiten jetzt immer mit Schere-Stein-Papier-Eidechse-Spock.

Postkarten meiner Maman (die links oben) und von mir an sie (die anderen, die noch darauf warten, verschickt zu werden). Ich habe eine Brieffreundin, und sie ist meine Maman! Besser gehts nicht. (Hat wer von euch Lust, gelegentlich mit mir Postkarten auszutauschen? Postkarten sind doch schöner als Rechnungen.)

Koffeinhaltige Limonaden. Die werden mich durch die Masterarbeit, das Referendariat, die ersten Lehrerjahre, Schulkonferenzen und ähnliches bringen, darauf verwette ich, äh, eine Flasche Limonade.

Fragen über Fragen

Nike von Going Weird hat mir ein Stöckchen zugeworfen, in dem ich zunächst 11 Fragen beantworten soll und danach 11 weitere Fragen an 5 Blogger meiner Wahl stellen, sodass da eine Schneeballschlacht aus Fragen draus wird.

Erst Nikes Fragen und meine Antworten:

  1. Wie müssen wir uns das vorstellen, wenn Du bloggst? Wo sitzt Du (sitzt Du überhaupt?), wie sieht es da aus und sind da noch andere?
    Ich sitze auf meinem blauen Sofa, Laptop auf dem Schoß und blogge eben. Nebenbei läuft oft Musik. Meistens blogge ich sogar vor, damit auch jeden Tag was neues zu lesen ist. Im Nebenzimmer sitzt meist mein Freund und macht, was er eben so macht.
  2. Weiß jemand, außer dem Internet, dass Du bloggst?
    Yap. Alle Freunde, viel Familie. Ich bin stolz auf meinen Blog und bin leidenschaftlich dabei, also teile ich das auch gerne. (Auch wenn oft die Frage kommt, ob ich nicht Angst um meine Privatsphäre habe. Nee. Denn ich bestimme ja selbst, was ich teile.)
  3. Wenn Du auswandern würdest (oder wirklich auswanderst), welches Land würdest Du wählen und warum?
    Ich würde ein englischsprachiges Land wählen, weil ich die Sprache sehr gut kann. Am liebsten Australien (Melbourne), Neuseeland, Kanada (Vancouver). Die USA reizen mich nicht so sehr, weil man da als Lehrer mies bezahlt wird und die “soziale Wirklichkeit” (ihr wisst schon, mit den 99%) ziemlich duster scheint.
  4. Könntest Du überhaupt auswandern und alles zurücklassen?
    Wenn Nils mitkäme, ja, denke ich. Wo er ist, bin ich zu Hause.
  5. Wie bist Du darauf gekommen, das beruflich zu machen, was Du beruflich machst?
    Ich bin gerade dabei, meine Masterarbeit zu schreiben und will bald Lehrerin sein (Mathe und Englisch). Ich hatte damals, als ne Berufswahl anstand, einfach überlegt, in welchem Beruf ich am meisten Abwechslung haben könnte, und da fiel mir der Lehrerberuf ein. Außerdem finde ich den Lehrerberuf extrem sinnvoll, denn wenn man es schafft, Schülern die Freude am Lernen zu bewahren (denn Kinder kommen neugierig in die Schule, die muss man nicht erst neugierig machen), macht man ihnen ein riesiges Geschenk.
  6. Machts Spaß?
    Das Studium nur beschränkt. Manches macht viel Spaß, manches überhaupt keinen. Auch wenn mir klar ist, dass Lehrer ein gesundes Fachwissen brauchen, ist die Menge an Fachwissen, die wir lernen, dann doch viel zu hoch, das Praktische jedoch kommt viel zu kurz. Selbst die Teile, die uns aufs Studium vorbereiten sollen (Pädagogik und Didaktik) sind sehr praxisfern. Aber trotzdem mag ich die Pädagogik, die Psychologie und große Teile meines Englischstudiums.
  7. Wenn Du noch einen anderen Beruf haben könntest, welcher wäre das?
    Künstlerin in irgendeiner Form. Köchin. Bibliothekarin. Besitzerin einer Kultur- und Lesekneipe mit kleiner, aber feiner Speisekarte. Lehrerin an einer Schule für geistig Behinderte.
  8. Welches ist/war das Ziel in Deinem Leben, wofür Du bisher am meisten getan hast?
    Lehrerin werden. Ganz klar.
  9. Möchtest Du irgendwann Kinder haben? Eins? Viele?
    Ja, und Lehrerin ist dafür auch ein guter Beruf, denke ich. Irgendwas zwischen eins und drei.
  10. Welche Deiner Eigenschaften sollen sie erben? Welche nicht?
    Sie sollen so gerne lesen wie ich, intelligent sein, kreativ sein. Sie dürften weniger zweifeln und ein besseres Selbstbewusstsein haben.
  11. Und was willst Du vorher unbedingt noch gemacht haben?
    Spontane Wochenendtrips, viel Kultur. Noch ein paar Mal tanzen gehen. Und das Ref will ich vorher fertig haben. Idealerweise noch ein bisschen Berufserfahrung.

So, und jetzt kommen meine Fragen an Maria, Stephie, Andrea, Anna und Ellen:

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  2. Und was lässt dich dabei bleiben?
  3. Woher bekommst du deine Ideen?
  4. Was ist die Sache schlechthin, die für dich einen Blog gut macht?
  5. Nachdem ich das von Freunden oft gefragt werde: Wieviel gibst du beim Bloggen preis?
  6. Was macht für dich dein Zuhause aus?
  7. Was sind – mal vom Bloggen abgesehen – deine Hobbies?
  8. Wobei kannst du nicht widerstehen?
  9. Und wobei vergisst du Zeit und Raum?
  10. Wie belohnst du dich, wenn du findest, dass das jetzt ansteht?
  11. Wie willst du sein, wenn du alt bist?

Für euch 5 gilt dasselbe wie für mich: Wenn ihr mögt, beantwortet sie in einem Blogbeitrag und stellt für 5 weitere Blogger 11 Fragen. Und die spielen dann das gleiche Spiel von vorne…

Malerei mit Licht, Schatten und Farben

Was man mit Licht und Schatten darstellen kann, ist unfassbar. Vor Jahren habe ich mal “Nosferatu” als Schattentheater gesehen und war vollkommen fasziniert, wieviel die Darsteller mit den Silhouetten der Figuren darstellen konnte und wie dicht das ganze Stück wurde.

Der aserbaidschanische Künstler Rashad Alakbarov treibt das Ganze allerdings noch deutlich weiter. Er lässt viele ähnliche Objekte von der Decke hängen und schafft mit den Schatten dieser Objekte Gemälde.

Hier beispielsweise strahlt er bunte Flugzeuge an. Das Objekt wird als Teil einer Ausstellung namens “Fly to Baku” gezeigt:

Das haut mich um. Dass da eigentlich zwei Kunstwerke sind, nämlich das Mobile aus Flugzeugen und das Bild einer (aserbaidschanischen) Bucht, die zusammen eine Geschichte zu erzählen scheinen. Dass jemand diese unfassbare Geduld hat, diese Flugzeuge immer neu auszurichten, bis sich wirklich ein Bild ergibt – ich stelle mir diese Arbeit als unglaublich fisselig vor, konzentrationsintensiv. Und wenn er das Stück irgendwo anders ausstellen will, muss er es nochmal ganz von vorne machen.

Wahnsinn.

Das Copyright zum Bild gehört dem Künstler Rashad Alakbarov, gefunden habe ich es bei This is Colossal.

7 Sachen, die dreiundzwanzigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

Doku tippen. Das ist eine Zusammenfassung des Strickkurses, den ich über Silvester belegt hatte – und ich sollte so ein bisschen das “Kursgefühl” einfangen, während andere Fotos beigesteuert haben und grundlegende Erklärungen von Stricktechniken.

Champignons in Würfel geschnibbelt.

Den daraus entstandenen Kritharaki-Salat auf Teller geben und die Teller wiederum zu Mittagsmenu-Tabletts arrangieren.

Ein Stückchen Schokoladenkuchen Kalter Hund Schokobrocken mit Kirschen essen. Ist nicht geworden, wie ich es wollte, aber trotzdem sehr lecker. Schokolade und Kirschen sind einfach eine tolle Mischung.

Die Farbe auf einer Stofftasche mit dem Bügeleisen fixiert. Hat allerdings nicht so gut geklappt, in der Waschmaschine ging das meiste ab. Jetzt fotografiere ich es, beschwere mich beim Hersteller der Textilstifte und bessere dann nach. Und waschen ist dann halt nicht mehr.

Meine Pflanzen gedüngt. Ich bin heute morgen aufgewacht und dachte als erstes, dass ich meine Pflanzen düngen muss. Komisch, das.

Neu mit meinem Strickschal angefangen. Ich verlaufe mich irgendwie immer darin, dann ribble ichs auf und fange neu an. Ich weiß, wie Sisyphos sich gefühlt hat.

Die Dinge im Griff haben

Seit einer gaaaanzen Weile liegen bei mir zwei Paar Taschengriffe rum, mit denen sich bestimmt die schönsten Retro-Taschen machen lassen würden:

Die runden Bambusgriffe habe ich einige Male für Furoshiki genutzt (für manche Taschen braucht man solche Griffe) – einfach einen Schal richtig dran knoten, fertig ist die Handtasche. Finde ich ne prima Sache, zumal man damit immer neue Taschen haben kann, indem man einfach einen anderen Schal dran tut. (Hier habe ich schon mal drüber gebloggt.) Allerdings habe ich das jetzt auch schon über ein Jahr nicht mehr gemacht, und so liegen die Griffe rum, zusammen mit den oberen, die ich auf dem Flohmarkt ergattert habe.

Ich würde mir zu gerne schöne Taschen mit diesen Griffen nähen – aber ich weiß nicht, wie. Ich habe schon nach Tutorials gesucht, aber habe nie wirklich was gefunden. Ganz wenige gab es, aber die fand ich nicht nachvollziehbar.

Jetzt die Frage an euch: Wisst ihr irgendwelche Tutorials, mit denen man solche Griffen verwenden kann?

Die Idee, sowas nähen zu wollen, kam mir übrigens, weil ich vor ein paar Jahren dieses Schätzchen hier in einem Oldenburger Secondhandshop gefunden habe.

Ich habe echt gekämpft, ob ich sie kaufen soll, weil sie etwas schrill ist, aber ich war einfach verliebt. Und tatsächlich nutze ich sie gerne. Jetzt hätte ich gerne mehr solcher Taschen (vielleicht etwas weniger knallig), aber auf Makramee habe ich nicht so Lust. (Also, außer man kann die Griffe nur festknoten, dann würde ich eben eine dezente Farbe nehmen und einen schönen Stoff einnähen. Also, irgendwie.

Bookfessions

Manchmal entdeckt man eine Seite und verliebt sich sofort. Unsterblich. Weil man sich wiedererkennt. Wunderbar. (Habt ihr. Schon gemerkt. Dass. Ich Punkte. Liebe.)

Bookfessions ist so eine Seite. Das ist ein tumblr-Blog, der Zitate von Bücherliebhabern sammelt, mittlerweile sind es um die 900.

Hier ein paar der Zitate:

So, das sind jetzt nur 3, aber 900 Bilder zu posten (ich finde die alle toll) wäre einfach etwas too much. Und ich erkenne mich in so vielen wieder.

Einige der Dinge, die ich so schreiben könnte, sind:

  • Ich bin mal lesend gegen ein Verkehrsschild gelaufen.
  • Ich kann fast überall lesen – an der Bushaltestelle, im Laufen, an der Supermarktkasse. Außer in Auto und Bus, da wird mir übel.
  • Ich habe mal fast eine Woche lesend in einer Hängematte verbracht. (Da war ich in Australien, pleite und musste sparen.)
  • Ich habe mit Nils mal eine Woche Leseurlaub gemacht. Jeder von uns hat 6 oder 7 Bücher gelesen, das war toll.
  • Wenn ich in einer fremden Stadt bin – oder auch im Ausland – verbringe ich mehr Zeit in Buchläden als mit den üblichen Sehenswürdigkeiten.
  • Früher habe in allen Urlauben mit der Familie und ständig gelesen.
  • Ich hab auch mal ein Buch umarmt.
  • Manchmal frage ich mich leise, ob die Buchstaben sich auf der Seite bewegen, wenn ich nicht hinsehe.
  • Mir ist mal ein Regal zusammengebrochen von seiner Buchlast.
  • Ich bin überglücklich, dass mein Freund ein noch größerer Büchernarr ist als ich.
  • Bei Thrillern oder Horror lese ich immer die letzten Seiten zuerst, um mich zu versichern, das alles gut wird.
  • Manchmal habe ich ein Mensadate mit einem Buch.

Wie ist das mit euch? Seid ihr auch so leseverrückt? Habt ihr irgendwelche “Lesemacken”?

Übrigens habe ich die Bookfessions über eine andere ziemlich tolle Seite für Bibliophile gefunden: Bookshelf Porn. Schaut da auch mal rein. Lohnt sich. (Und: Copyright der Grafiken liegt bei Justyna, die Bookfessions betreibt.)


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