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7 Sachen, die einundzwanzigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

Übrigens fiel mir beim Nachbearbeiten der Fotos auf, wieviel „glamouröser“ (also quasi alltagsglamourös) so ein Alltag aussieht, wenn man auf Bilder davon einen Filter legt, es ein bisschen „vintage“ aussehen lässt. Geht euch das auch so?

Wäsche sortiert und in den Kleiderschrank eingeräumt.

Und jetzt kommt ein Dreierpaket, weil Muffins anrühren, backen und essen ja irgendwie eins ist.

Mit Lebensmittelfarbe spielen. Beziehungsweise einen einfachen Muffinteig in vier Schüsselchen aufteilen und dann in vier Farben färben.

Muffinteige schichtweise in Förmchen geben. (Die Idee zu bunten Muffins habe ich übrigens von Dainty Squid.) Und ein Stück Schokolade jeweils mit rein.

Einen noch warmen Muffin gegessen. (Die sind sooo schön bunt. Hach.)

Ein Glas Saft getrunken.

Die Termine der nächsten Zeit endlich mal in meinen Kalender eingetragen. (Mit den ganzen Masterarbeits-Interviews muss ich dringend, ganz dringend den Überblick behalten. Wenn ich vergessen würde, zu einem solchen Interviewtermin aufzukreuzen, das wäre, äh, problematisch.)

Ein bisschen mit meinem Linolbesteck und dem Stempelblock, den ich mir Freitag geholt habe, gespielt. (Damit meine Stempel nicht immer auf Radiergummigröße beschränkt bleiben.) Also, ich muss wohl noch üben. Aber trotzdem schön. (Diese Motive gefallen mir übrigens sehr gut.)

Meiner Maman eine Postkarte geschrieben.

Mit dem Süßen sehr lecker zu Abend gegessen.

Food Porn oder Gebackener Schafskäse in Brühe

Wie gestern schon erwähnt, habe ich all meine Lesezeichen und im RSS-Feed markierten Artikel, soweit das ging, bei Pinterest eingepflegt. So auch über 100 Rezepte, die ich irgendwann entdeckt hatte und die ich dringend ausprobieren möchte. Ich fange ja schon bei einem dieser Rezepte an zu sabbern – bei 100 ist das noch eine ganz andere Geschichte.

Hier ein kurzer Eindruck für euch:

Da kann ich etwas noch so leckeres zu Abend gegessen haben (beispielsweise die Gemüse-Rindfleischsuppe, die ich spanisch gewürzt hatte, mit Sherry und Paprika), ich will sofort eines dieser Rezepte ausprobieren.

Also habe ich das gemacht. Nämlich ein Rezept mit gebackenem Feta in selbstgemachter Brühe, belegt mit gerösteten Paprika. Da ich aber vor einigen Tagen einen einfachen Trick gelesen habe, wie man Rezepte ganz einfach gesünder machen kann (einfach die genannten Gemüsemengen verdoppeln) und nicht so gerne Zitronenzeste esse, habe ich das Rezept dem angepasst. Ein paar Veränderungen hier und da, und heraus kommt das hier:

(Das Essen wurde übrigens auf unseren neuen Tellern fotografiert. Wir haben jetzt zum ersten Mal Teller, die nicht bunt durcheinandergemischt sind. Nils wollte es so. Ich habe dafür die wild durchgemischten Schüsseln durchgesetzt – ein bisschen bunt muss sein, finde ich. Jedenfalls eignen sich die weißen Teller perfekt zur Essensfotografie.)

Zurück zum Thema.

Ich wollte das Rezept, wie ich es abgewandelt habe, mit euch teilen. (Immer so pi mal Daumen gepeilt, genau habe ich nicht gemessen.)

Zutaten für 2 Personen

Für die Brühe:
1 Möhre, in Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, in Streifen geschnitten
1 dutzend Zweige Thymian
1 Knoblauchzehe, grob gehackt
2 Kirschtomaten, geviertelt
Salz und Pfeffer nach Belieben
eine Prise Chiliflocken
ein kleiner Schuss Zitronensaft
500ml kaltes Wasser

Für den Schafskäse:
6 Würfel Schafskäse mit Kantenlänge 3cm
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
12 Kirschtomaten
1 Zwiebel
Salz und Pfeffer nach Belieben
1 TL frischer Thymian
ein kräftiger Schuss gutes Olivenöl

Außerdem:
frisches Fladenbrot, im Ofen aufgewärmt

Ofen auf 200°C vorheizen. Vorher Backblech rausholen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Für die Brühe einfach alle Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und dann auf mittlerer Hitze für ungefähr 30 Minuten köcheln lassen. Abseihen, warm halten. Abschmecken.

Währenddessen die Paprika halbieren und entkernen. Die Zwiebel grob würfeln. Paprika mit der Haut nach außen aufs Backblech legen, Zwiebeln mit 1 TL Olivenöl in ein feuerfeste Schüssel geben, Schüssel mit aufs Backblech stellen. Kirschtomaten mit drauf. Backblech in den Ofen geben, bis die Haut der Paprika teilweise schwarz ist. Jetzt die Paprika in eine Schüssel werfen, Teller drauf. In einer anderen Schüssel die Tomaten mit einer Gabel zerteilen (dabei zerfallen sie total, aber das ist ok), Zwiebel dazu. Thymian, Salz, Pfeffer, Olivenöl dazugeben. Dann die Paprika häuten (wenn nicht die ganze Haut abfällt, ist es nicht schlimm) und in Würfel schneiden (ca. 1cm groß), zu den Tomaten geben und mischen. 20 Minuten ziehen lassen, dabei die Küche aufräumen, die Oma anrufen oder die Wäsche abhängen, euch fällt schon was ein.

Ofen wieder auf 200°C bringen. 4 oder 5 EL Brühe in eine feuerfeste Form geben (der Boden soll ganz dünn bedeckt sein). Schafskäse draufstellen, sodass etwas Platz dazwischen ist. Je einen Esslöffel der Paprikamischung draufgeben, 8 bis 10 Minuten backen. Ein paar Fladenbrotspalten mit aufs Blech legen, dann wird das auch gleich knusprig.

Zum Anrichten Brühe in tiefe Teller geben, Schafskäsewürfel reinstellen. Restliche Paprikamischung so auf den Tisch stellen, dass sich jeder nachnehmen kann. Lecker.

Foodporn. Sag ich doch.

Haarige Zeiten

Auch wenn das hier eigentlich kein Blog ist, indem ich über Frisuren schreibe, kann ich es mir jetzt nicht verkneifen. Es muss einfach raus!

Vorgestern bin ich mal meine Lesezeichen und meine markierten Blogbeiträge durchgegangen, um einiges bei Pinterest abzulegen. Ist wesentlich übersichtlicher als meine Lesezeichen, viel visueller. Jedenfalls habe ich auch all die Frisuren-Tutorials abgelegt, die ich im letzten Jahr so gesammelt habe – und da ist ziemlich was zusammengekommen.

Für die von euch mit langen Haaren, die gerne verspielte Frisuren mögen, könnte das was sein:

Ich möchte gerne ganz viele dieser Frisuren hinkriegen. Normalerweise trage ich sie offen mit einem breiten schwarzen Haarband, zu einem unordentlichen Knoten oder mit Essstäbchen oder Pinseln hochgesteckt. Alles Sachen von maximal 3 Minuten. Aber ein bisschen mehr mit Zöpfen arbeiten oder etwas komplizierteren Hochsteckfrisuren, das würde mir Spaß machen.

Achso, die Copyrights der Einzelbilder im obigen Bild findet ihr, wenn ihr zu meinem Pinterest-Board geht und auf die jeweiligen Bilder klickt.

Silvester im Schloss

Vom 27.12. bis zum 1.1. war ich auf der Winterakademie in Windischleuba. Das sagt jetzt sicher jedem von euch was, richtig? Nein?

Für Schüler, die gerne lernen und gut darin sind, gibt es die deutschen Schülerakademien. Das sind zweieinhalbwöchige Sommerkurse, in denen sich diese Schüler mit einem Thema intensiv auseinandersetzen – und nebenbei viele andere Sachen unternehmen, ob das nun Sport ist, Theater, Chor oder sonst irgendwas. Für ehemalige Teilnehmer gibt es ähnliche Akademien – und zu einer solchen hat mich Nils jetzt mitgenommen.

Es gab alle möglichen Hauptkurse, von den Mythologien polytheistischer Religionen über modulares Origami (wozu ich demnächst mehr schreibe) und mathematischer Knotentheorie bis hin zu Stricken und Häkeln. Stricken und Häkeln wollte ich schon verdammt lange lernen, und habe dann die Möglichkeit genutzt. (Fotos von Zwischenergebnissen gibt es demnächst – ich war dermaßen perfektionistisch, dass ich in regelmäßigen Abständen alles wieder aufgeribbelt habe.)

Hier ein paar Impressionen vom Schloss (umgebaut in einer Jugendherberge) und unserem Silvester.

Die Wendeltreppe, von der ganz viele Gänge abgingen. (Hab ich jetzt toll ausgedrückt, was?) Im Grunde fand man sich ständig auf dieser Treppe wieder und hatte irgendwann das Gefühl, dass sie keinen Anfang und kein Ende hätte, quasi eine Art Escher-Treppe. Hatte sie aber doch, wie das Foto zeigt.

Diese Tapete! Sowas hat sicher keine andere Jugendherberge.

Harry-Potter-eske Portraits. Ich bin fest davon überzeugt, dass die zwischen den Gemälden rumlaufen konnten oder wenigstens Grimassen schnitten, wenn wir nicht hinsahen.

Die Hauptdarsteller eines legendären Billard-Matches. Das damit endete, dass ich entnervt aufgab, weil beide Parteien (ich eingeschlossen) ziemlich schlecht in diesem Spiel waren. Legendär schlecht. (Ok, die Jungs waren besser als ich.)

Diese Stühle hätte ich zu gerne geklaut. Abgemalt habe ich einen immerhin.

Ein Plakat des akademieinternen Satire-Wettbewerbs. Da steht:
Wanted:
$10,000 Reward
Schrodinger’s Cat
Dead and Alive
NEIN
zu Gedankenexperimenten an Tieren.

Also, ich kann mich darüber kaputtlachen.

Noch ein Beispiel. (Da waren ursprünglich aufgedruckte Pixel-Schwerter, die man abreißen konnte. Wie bei Wohnungsannoncen an der Uni. Aber ich war zu spät dran mit meinem Fotoapparat.)

Silvester: „Dinner for One“ auf einer Hauswand gucken. Ganz große Klasse.

Direkt nach Mitternacht am 1.1.: Ein Teilnehmer der Akademie bei der Feuerjonglage.

Überall Wunderkerzen. In einem Meer von 140 Menschen. Großartig.

Nächtliches Bleigießen und das Raten, was das jetzt bedeutet. Ich hatte eine Schlange, und dem Heftchen nach bedeutet das „Gefahr im Anzug“ (nicht „in Verzug“). Ich werde mich also künftig von Staubsaugervertretern, Bankangestellten, Jehovas Zeugen und Bundespräsidenten in acht nehmen müssen. Die anderen Interpretationen („merkwürdig geformtes Bleiding“, „Spermium“) standen leider nicht im Heftchen drin.

Und zwischen all dem viel viel stricken (und wieder aufribbeln), neue Leute treffen, viel zu wenig schlafen, Nickerchen einschieben, unglaublich schlechte Hauptmahlzeiten und noch unglaublichererer mehr Schokolade verzehren, spannende Gesellschaftsspiele lernen, ein Ghostbusters-Rollenspiel ausprobieren und mit einer wunderbaren Fast-schon-Dreijährigen rumtoben.

Eine wunderschöne Zeit war das. Können wir gerne wiederholen. Sehr gern.

Und, falls Idas Eltern das lesen: Monster immer noch will Ida fressen. Süß-sauer! ROOOOOAAAAR!

Lieblingsbücher 2011

Inspiriert durch die vielen Blogbeiträge in meinem Reader, die sich mit den besten Büchern, die jemand im letzten Jahr gelesen hat befassen, muss ich da auch dringend mitmachen. Einerseits, weil jedes der folgenden Bücher ein kleines Wunder ist, oft sogar ein großes Wunder, andererseits, weil ich soviele Leseideen durch die anderen Blogs bekomme, dass ich da auch dringend mal was zurückgeben muss. Außerdem bin ich eine totale Büchernärrin, verbringe Stunden in Bücherläden und laufe mit der Nase in Schmökern rum. Hauptberuflich lesen wäre so eine Traumgeschichte für mich.

Die meisten dieser Bücher sind auf Englisch, weil sie so billiger zu kaufen sind, die Sprache besser ist und ich mir einbilden kann, dass ich gerade etwas für mein Studium tue. Drei Fliegen mit einer Klappe, so mag ich das.

Hier also meine Favoriten 2011:

  • The Oracle of Stamboul von Michael David Lukas. Weil es auf so schillernde Weise ein Bild einer fremden Zeit, eines fremden Ortes und eines sehr klugen Mädchens zeichnet, und weil die Sprache wunderschön ist.
  • The Hundred-Foot-Journey von Richard C. Morais. Weil er auf eine Art über Essen schreibt, dass ich vom Lesen des Buchs Magenknurren bekomme.
  • Die Soulless-Reihe von Gail Carriger. Weil sie Vampire, Werwölfe, Steampunk und einen wunderbar schrägen Humor zu verbinden weiß. Und weil sie trotz aller leicht trashigen Tendenzen dieser Reihe sehr spannend schreibt. So spannend, dass ich die Bücher mittlerweile bei Erscheinen kaufe und dann einen Tag im Bett bleibe.
  • Rico, Oscar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel. Der Sprache wegen, des Humors und der Figuren. Besonders Rico ist mir ans Herz gewachsen.
  • Improv Wisdom von Patricia Ryan Madson. Weil ich jahrelang Improtheater gemacht habe und es spannend ist zu sehen, wie sehr Theater – und besonders Improtheater – den ganzen Menschen verändert. Und weil es dabei gut geschrieben ist.
  • Brooklyn von Colm Tóibín. Weil die Geschichte gut geschrieben ist. Von einer jungen Frau, die in den 50er Jahren aus Irland weggeht, um in Brooklyn ein neues Leben zu beginnen. Weil das Buch von Sehnsucht erzählt, ein Gefühl, das ich in Australien sehr gut kennengelernt habe.
  • The Girl with Glass Feet von Ali Shaw. Weil es eine schöne, traurige und irgendwie sperrige Liebesgeschichte ist. Weil Liebesgeschichten sich noch besser lesen, wenn sie schon im Buch einem Verfallsdatum unterliegen. (So wie beispielsweise bei „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger.)
  • Water For the Elephants von Sara Gruen. Weil die Geschichte wunderschön ist. Weil sie in einem Zirkus spielt und das ja an sich schon ein Lesegrund ist. Und weil sie das befriedigendste Ende hat, das ich seit langem in einem Buch erlebt habe.
  • Thirteen Reasons Why von Jay Asher. Weil die Geschichte eindringlich von verpassten Chancen, vom Pubertieren und von der Zerbrechlichkeit von Menschen erzählt. Könnte ich mir auch als Schullektüre vorstellen, weil man gerade mit Jugendlichen bestimmt toll darüber diskutieren kann.
  • Die Mondschwimmerin von Brunonia Barry. Weil es wieder eine zarte Geschichte von der Zerbrechlichkeit von Menschen erzählt. Weil ein bisschen Übernatürliches darin vorkommt. Weil die Charaktere teilweise sehr besonders sind.
  • Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen von Francesc Miralles. Weil ich solche Geschichten mag, in denen ein verschrobener Einzelgänger plötzlich aus seinem Schneckenhaus auftaucht. Und weil ich durch dieses Buch die Idee für meinen Adventskalender 2011 hatte.
  • Ein Riss im Himmel von Jeanny Brewer. Weil es eine schöne, traurige Liebesgeschichte ist. Weil sie wenig verklärt und vielleicht sogar deswegen umso heftiger trifft. Weil mir am Ende die Tränen kamen. Und weil das Leben auch nach dem Ende einer Liebe weitergeht und es gut ist, das zu wissen, selbst wenn man gerade heftig verliebt in einer schönen Beziehung ist.
  • Wiedergelesen: Der Pate von Mario Puzo. Weil es hervorragend geschrieben ist, ein echter Wegfresser. Weil die etwas anderen Moralvorstellungen in der Welt des Paten zum Nachdenken anregen.
  • Auch wiedergelesen: Die Mitte der Welt von Andreas Steinhöfel. Weil es einfach wunderschön geschrieben ist. Mit ganz eigenen Charakteren und Bildern. Wenn es eine Liebeserklärung ist, den Vater im Garten zu vergraben und das Zerbrechen einer schwarzen Puppe ein ganzes Leben ändern kann und man von diesen kleinen Beschreibungen total in Atem gehalten wird.

P.S.: Die Links führen meistens zu den preisgünstigsten Ausgaben der Bücher. Wenige Male war diese Ausgabe ziemlich hässlich, dann habe ich die nächstgünstigere genommen. Außerdem laufen die Links über das Amazon-Affiliate-Programm meines Freundes, sodass er ein paar Prozent von jedem gekauften Buch bekommt. So als Dankeschön fürs Administrieren dieses Blogs. Für euch macht das nicht den geringsten Unterschied, aber ich wollte das offen machen. Außerdem ist das hier ohnehin kein „Kauft Bücher!“-Beitrag, sondern ein „Schaut mal, das hier liest sich gut!“.

Alltagshelden, die zwölfte

Jeden Dienstag drei Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, bequemer. Drei Alltagshelden. Wenn ihr mehr solche Helden sehen wollt, schaut bei Roboti vorbei, die hatte die Idee dazu und sammelt die Teilnehmer in den Kommentaren ihres dienstäglichen Beitrags.

Den Globus, den ich im letzten Juli für 4€ auf einem Hamburger Flohmarkt gefunden habe. Nils und ich haben dann mal eine Stunde damit verbracht, herauszufinden, aus welcher Zeit er stammt („Schau mal, da steht noch Ceylon. Aber Tansania heißt schon Tansania.“) Er müsste so aus 1964/66 stammen.

Mein „Inspiration Board“. Zwei Magnetwände, behängt mit ausgedruckten Bildern, Diana-Fotos, Selbstgezeichnetem, Zeitschriftenausschnitten, Postkarten, meiner Lily-Lux-Anziehpuppe, Zitaten und einigem mehr. Da hatte ich vor einem Jahr schon mal drüber geschrieben.

Die Diana F+ Hong Meow in ihrer Kiste mit allem Zubehör, einigen Bildern, Filmen und Staub. Ich benutze sie viel zu selten, aber das will ich in meinen guten Vorsätzen ändern.

 

Wichtelgeschenk

Im vergangenen Dezember habe ich bei LinaLunas DIY-Wichteln mitgemacht. Überraschungen bekommen macht immer einen ganz großen Spaß, und Überraschungen selbst ausdenken und ausführen finde ich fast noch schöner. Mein Wichtelkind Frau K. hat von mir eine Totebag mit draufgestickter Polaroid-Kamera und einen Kamerastempel bekommen, das kann man sich auf ihrem Blog ansehen.

Ich selbst bin von Frau Olsen beschenkt worden, und zwar mit einem sehr süßen Windlicht. Das Motiv des Windlichts ist ein Bild, das ich irgendwann mal gesehen habe und sehr schön fand. Da ich aber an Weihnachten unterwegs war, kam ich nicht zum Ausprobieren, also blogge ich erst heute darüber.

Hier ist das Geschenk:

Ich finde die Idee super und werde in nächster Zeit bestimmt ein paar weitere Versionen dieser Idee ausprobieren.

Vielen Dank, liebe Sabine.

Gute Vorsätze

Ein frohes neues Jahr, meine Lieben. Ich wünsche euch viele kleine Freuden im kommenden Jahr, und einige große.

Und ich wünsche euch, dass ihr die Augen und die Herzen offen habt für all die kleinen Wunder überall. Beispielsweise für Einhornwolken.

Hach, so ein neues Jahr… Das riecht nach frischer Wäsche oder einer unbetretenen Schneefläche oder Ferienanfang oder wie neues Papier. Ganz frisch. Ein Neuanfang. Großartig.

Aber jetzt meine Vorsätze und Wünsche für 2012. Weil die ja immer irgendwie gemischt sind.

  1. Das Studium beenden.
  2. Mit dem Referendariat beginnen.
  3. An einer schönen Schule landen, die nicht zu weit ab vom Schuss liegt.
  4. Meine Superannuation zurückfordern. (Australische Rentenversicherung.)
  5. Weiterhin fleißig bloggen.
  6. Noch mehr Leser kriegen. (Ich finde es so schön, wenn das, was ich da schreibe, auch gelesen wird.)
  7. Einen Rock nähen.
  8. Den Vorhang für die Küche fertig nähen.
  9. Einige Mäppchen nähen.
  10. Nach Schweden in Urlaub fahren.
  11. Nach Stratford upon Avon in Urlaub fahren.
  12. Eine Stola häkeln.
  13. Eine Decke aus Granny Squares häkeln.
  14. Guerilla Knitting ausprobieren.
  15. Ein bisschen Linolschnitt üben.
  16. Mehr zeichnen.
  17. Mehr fotografieren.
  18. 7 Filme mit meiner Diana F+ vollknipsen.
  19. Den Nierentisch meiner Tante neu streichen.
  20. Meine Pflanzen öfter gießen.
  21. Lernen, meine Nägel so zu lackieren, dass es ordentlich aussieht.
  22. Lernen, Lippenstift aufzutragen.
  23. Viele Bücher lesen.
  24. Viele Kinofilme sehen.
  25. Regelmäßiger Fahrrad fahren.
  26. Mit einigen Dingen meinen Frieden machen.
  27. Noch einen Barfußsommer verbringen.
  28. Jeden Abend mit Nils Bücher vorlesen. Am besten klassische Science-Fiction-Literatur.
  29. Bei einem Theaterprojekt mitmachen.
  30. Zu einem Barcamp gehen.
  31. Mit Nils zu einem Basketballspiel gehen.
  32. Mindestens eine Bloggerin persönlich treffen.
  33. Mehrere Tauschaktionen machen. (Ich schenke dir das, was schenkst du mir?)
  34. Weiterhin gerne Schokolade essen.
  35. Nicht campen.

Das Einhornbild habe ich bei Present & Correct gefunden, aber es geistert durch das komplette Internet und obwohl ich wirklich gesucht habe, konnte ich die Ursprungsquelle nicht finden. Bei flickr wurde es von jordan23queen eingestellt, vielleicht ist das die richtige Quelle?

 

Schräges aus der Sesamstraße

Als Kind mochte ich die Sesamstraße nicht. Die war mir zu albern und es wurde alles so oft erklärt, das fand ich langweilig. Mittlerweile mag ich zumindest einige alte Videos aus der amerikanischen Version sehr gerne, weil sie sehr viel Humor haben. Irgendwie schrägen Humor, kleine Details, die einem als Kind nicht so auffallen. Und die Lieder haben überraschend gute Melodien, finde ich. – Man merkt diesen Videos einfach an, dass es Spaß gemacht, an ihnen zu arbeiten.

Weil ich mich aber nicht entscheiden kann, welches Video ich am liebsten mag, aber auch nicht fünf Blogposts über die Sesamstraße machen möchte, kommen jetzt meine fünf liebsten Videos mit jeweils einer kurzen Erklärung dazu. Damit das Jahr mit einem Lächeln endet.

„Do de Duckie“, ein Reggae-Lied über das Baden mit einem herrlich schrägen Video. Und so eine große Badewanne will ich auch.

„Batty Bat“, weil Graf Zahl (auf englisch „Count Count“) einfach großartig ist und ich beim Anblick der tanzenden Fledermäuse immer ziemlich grinsen muss.

„What’s the name of that song“, ein Lied darüber, wie das ist, wenn man nicht auf den Namen eines Liedes kommt. Außerdem sind die Klamotten der Sänger irgendwie so schön retro. Und hier merkt man besonders, wieviel Spaß in dieser Szene steckt, finde ich.

„Me Lost Me Cookie at the Disco“. Das Krümelmonster ist ja schon cool, aber mit dem ganzen Glitzer, den rockenden Puppen und dem klassischen Disco-Sound ist das Video ein Riesenspaß.

„Street Garden Cooperation“. Ohne bekannte Figuren, aber dafür mit einer schönen Idee, nämlich, mit der kompletten Straße einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Irgendwie sehr 70er. Aber ich würde sowas auch machen wollen.

Das Copyright all dieser Videos liegt beim Sesame Workshop.

Strickprojekte gesucht!

Seit 3 Tagen lerne ich jetzt in einem Intensivkurs stricken und häkeln. Was kann man auch zwischen den Jahren sinnvolleres machen? (Genaueres vom Kurs erzähle ich bestimmt, wenn ich wieder zurück bin. Und zeige her, was ich gemacht habe. Oder ich mich aus Versehen mit all den Wollknäueln gefesselt habe.)

Damit aber die Begeisterung nicht sofort wieder nachlässt, weil ich kein tolles Projekt im Hinterkopf habe (was das angeht, habe ich die Aufmerksamkeit eines… – oh, ein Eichhörnchen!), wäre es super, wenn ihr mir in den Kommentaren ein paar Tipps für den Wollknäuelnovizen hinterlassen könntet. Quellen für tolle Wolle, die auch noch günstig ist. Einfache Strickprojekte. Einfache Häkelprojekte. Tipps für Granny Squares (die will ich dringend bald lernen). All sowas.

Fände ich mega-ober-super-affengeil, ey. Mindestens.

Das Bild oben stammt übrigens von Petuniad bei Flickr und wurde von mir nachbearbeitet.


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