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Zwei tolle Filme über Letterpress

Eiiiigentlich wollte ich heute ja ein tolles DIY-Projekt zeigen. Ideen habe ich zu hunderten, aber ich habs einfach nicht geschafft, eines durchzuführen. Masterarbeit, Erkältung, der alltägliche Wahnsinn und ein gutes Buch haben zusammen eine infame Kombination ergeben. Leben eben. (Wobei ich ein paar Versuche gestartet habe, die nicht geklappt haben.)

Deeeeswegen jetzt hier zwei Kurzfilme zu Letterpress, die mich diese Woche so richtig begeistert haben. Da kriege ich richtig Lust, das Lehrerwerden zu schmeißen und stattdessen Drucker (oder wie das richtig heißt) zu lernen. Oder zumindest ein bisschen mit verschiedenen Druckmethoden rumzuprobieren, wie beispielsweise Dietlind Wolf. Und die vielen Stempel von karamelo sind auch schon ziemlich „appetitanregend“. Will auch.

Aber jetzt zu den Kurzfilmen. Beide zeigen Letterpress, beide zeigen den Prozess, aber beide Filme sind ziemlich unterschiedlich.

Der erste Film ist von Studenten der FH Düsseldorf, die seit dem letzten Sommer eine neue Druckerwerkstatt zur Verfügung haben. Darin wird ziemlich genau der Druckprozess gezeigt, in wirklich schönem Design. (Bei Small Caps gefunden.)

Bleisatz Video Tutorial from Lukas Loss on Vimeo.

Der zweite Film ist von Filmemacher Danny Cooke und darin erzählt der Besitzer einer Druckerwerkstatt davon, wie es sich anfühlt, in diesem Druckprozess zu sein, und man versteht ein bisschen mehr die Faszination dieses Handwerks, dieser Kunst. (Und auch wenn das jetzt ein bisschen nach Kalenderblatt klingt: Im Grunde ist ja jede Kunst viel Handwerk und jedes Handwerk ein bisschen Kunst.) (Bei My Modern Metropolis gefunden.)

Upside Down, Left To Right: A Letterpress Film from Danny Cooke on Vimeo.

So, und jetzt färbe ich mir die Haare, werde wieder gesund und spiele ein bisschen mit Materialien. Mal sehen, ob was vorzeigbares rauskommt.

Eule sucht nettes Zuhause

Auf dem Oldenburger Weihnachtsmarkt gibt es jedes Jahr die Bärenpresse, einen Stand mit Bastelbögen, der eine kleine Wunderwelt darstellt – besonders inmitten der sonst eher langweiligen Glühweinbuden und Weihnachtsstände. Alle Jahre wieder zieht es mich magisch zu diesem Stand, wo Hexen durch die Gegend fliegen, eine Dschungelband wilde Partys feiert und es auf einem Piratenschiff hoch her geht.

Als Kind habe ich gerne mit Bastelbögen gespielt, ganze Welten entstanden dabei – ein Zirkus oder eine mittelalterliche Stadt. Aus einem großen Bogen Pappe wurde nur mit Schere und Klebestift ein wunderbares Spielzeug, mit dem man die herrlichsten Geschichten nacherleben konnte. Diese Erinnerungen werden jedes Mal wieder wach, wenn ich vor diesem Stand stehe.

Und als es in diesem Dezember so regnerisch war und ich mich mit dauernassen Füßen eher nach Februar als nach Weihnachten fühlte, beschloss ich, dann eben ein bisschen Weihnachts- und Kindheitszauber in den Februar rüberzuretten. (Dazu passt, dass ich mir gerade vorgestern vier Mini-Bastelbögen mit je zwei englischen und zwei US-amerikanischen Gebäuden geholt habe, um sie für mein „Ich werde eine total tolle Lehrerin“-Inventar zu haben.)

So könnt ihr nun einen Bastelbogen gewinnen, um euch selbst eine „Hampeleule“ zu machen. Wenn man an einem kleinen Glöckchen zieht, öffnet sie die Augen, wackelt mit den Ohren und schlägt mit den Flügeln. (Kann man hier angucken.) Ich fand sie total süß und fand, bei einem von euch würde sie sich sicherlich wohl fühlen. (Irgendwie sieht sie für mich aus wie eine Ludmilla. Ich weiß nicht, warum. Die Eule Ludmilla.)

Um zu gewinnen, habt ihr bis zu drei Lose – für jeden der folgenden Punkte einen:

  1. Schreibt mir einen Kommentar, in dem ihr mir erzählt, wie ihr euch den Winterblues vom Leibe haltet. Oder, falls ihr den Winter liebt, was daran ihr besonders genießt.
  2. Für ein zusätzliches Los: twittert über dieses Giveaway und postet den Link zu dem Tweet in einem eigenen Kommentar.
  3. Für ein zusätzliches Los: facebookt über dieses Giveaway und postet den Link dazu in einem eigenen Kommentar.

Das Giveaway ist bis zum nächsten Donnerstag, den 8.2.. um 23:59 offen.

Achso, und das Giveaway ist leider nur für Teilnehmer in Deutschland offen. Portokosten und so. (Ich verlose ja ne Eule und keinen Pleitegeier.)

Und nun: Viel Glück euch. (Und falls ihr auch so bastelbogensüchtig seid, könnt ihr hier auch welche bestellen. Für so einen süßen Laden mache ich auch mal Werbung.)

Mein erster Schultag

Jeden Donnerstag wieder ein Gegenstand und die Erinnerungen, die ich damit verbinde. Heute: Ein Bild von meiner Einschulung.

Ich bin verdammt gerne zur Schule gegangen, darüber hatte ich auch schon mal hier geschrieben. Ich hatte immer schon gerne Fragen gestellt und meine Mutter damit gerne mal an den Rand ihres Verstandes getrieben. Beispiel:

Ich: Maman, was ist die Relativitätstheorie?
Maman: Das weiß ich nicht.
Ich: Ich dachte, Erwachsene wissen alles!

Eine geduldige Frau, meine Mutter.

Auf jeden Fall wurde ich dann irgendwann eingeschult. Im Kindergarten waren sie froh, mich loszuwerden. Zu viele Fragen. Nerviges Kind. (Was kann denn ich dafür, wenn die uns so pädagogisch wertvolle Aufgaben geben wie die Passion Christi in Öl zu malen? Flitzepiepen. Und die anderen Kinder waren auch doof. Die wollten immer nur spielen und nie diskutieren. Wen interessieren schon Klötze und Puppen, wenn man über alles mögliche reden kann?)

Und so habe ich mich wahnsinnig darauf gefreut, endlich in die Schule zu kommen. Endlich würde ich erwachsen sein. Immerhin war ich schon sechs, und da würde es dann auch mal Zeit, auf eigenen Füßen zu stehen und nicht nur den ganzen Tag zu spielen. In Vorbereitung auf den großen Tag habe ich dann meinen Eltern mitgeteilt, dass ich bitte nur nützliche Dinge in meine Schultüte wolle, Hefte und Stifte und all sowas (glücklicherweise haben sie sich nicht dran gehalten).

Meine Mutter hat dann auch noch eine strategisch verdammt kluge Sache gemacht: Sie hat in den Wochen vor der Einschulung und auch während des kompletten ersten Schuljahrs immer und immer wieder gesagt, dass sie so gerne an meiner Stelle wäre. So gerne würde sie wieder in die Schule gehen. Ich hätte so ein Glück. Schule sei so unglaublich toll. Und so war ich dann auch unglaublich froh, in die Schule gehen zu dürfen.

Zu Beginn war dann auch alles furchtbar spannend. Die neue Klasse, die Lehrerin, die Bussibär-Schultüte, der Schulranzen, der Schulweg. Die Fotos vom ersten Schultag, wo ich wie ein Model posiere. (Ich liebe die Pose!) Schreiben lernen. Rechnen lernen. Die erste große Pause: Ich saß mit baumelnden Beinen auf einer Mauer, aß mein Brot und trank ein Trinkpäckchen. Alle anderen Kinder liefen rum, und die machten das ja alle falsch – schließlich darf man beim Essen nicht rumlaufen.

Und auch wenn dann im Endeffekt nicht alles ganz so toll war, weil die anderen Kinder mich nicht wirklich mochten (die wollten auch lieber spielen als zu lernen und zu diskutieren), der Sportlehrer auch nicht (so richtig, wie man sich einen Sowjet-Sportlehrer vorstellt, im schlimmsten Sinne) und der Unterricht eigentlich viel zu langsam ging (wie lange kann man denn für einen einzelnen Buchstaben brauchen?) – die Freude am Lernen habe ich behalten. Und meine Eigenheiten auch.

In einigen Monaten dann habe ich wieder einen ersten Schultag, diesmal dann als Referendarin. Vielleicht bekomme ich ja wieder eine Schultüte.

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?

Ich bin ein Sommerkind. Im Sommer geboren und im Sommer fühle ich mich auch am besten. Viel Licht, viel Wärme, viel Auswahl auf dem Markt, nicht so viele Klamottenschichten. Prima.

Aber auch im Winter kann man zumindest heimlich ein wenig Sommer haben, finde ich. Bloß, weil es draußen kalt ist, muss man noch lange nicht auf ein bisschen Sommergefühl verzichten.

Hier ein paar Ideen:

  • Das Bikinioberteil trotzdem tragen – einfach unterm Wollpulli.
  • Eis essen geht auch im Winter prima – und dann schmilzt es auch nicht so schnell weg.
  • Sich nach dem Duschen mit Sonnencreme eincremen, dann riecht es gleich richtig schön nach Sommer.
  • Wenn man im Sommer Obst eingekocht hat, macht das auch ziemlich glücklich.
  • Für wenn die Sonne zu lange fehlt: Einen Kreis aus gelbem Transparentpapier an ein Fenster kleben. Machen wir uns unsere Sonne halt selbst.
  • Für genug Licht hilft eine Therapielampe sehr. Das macht mehr aus, als man glaubt.
  • Piña Colada und andere exotische Cocktails.
  • Und wann immer sich der blaue Himmel und die Sonne mal zeigen: Raus ausm Haus!
  • Viele bunte Farben tragen. Im Winter haben die meisten Leute gedeckte Farben an, im Sommer bunte.
  • Das Sommerkleid kann man auch prima unter Pulli und über Wollstrumpfhose tragen.
  • Wohnzimmerpicknicks. Mit Decke, Buch und leckerem Essen.
  • Ein Ausflug ins Hallenbad. Da ist es heiß, man kann schwimmen und den Bikini tragen und überhaupt das ganze Freibadfeeling ausm Sommer haben.

Und wenn alles nicht hilft, hören wir einfach Rudi Carrell dabei zu, wie er den Sommer vermisst. (Ich liebe seine Schlaghose und die Frisur und das verschmitzte Lächeln und die Schafe auf der Bühne. Ich meine, wer braucht schon eine riesige Lightshow, wenn er Schafe auf der Bühne haben kann?)

Alltagshelden, die sechzehnte

Jeden Dienstag aufs Neue Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, genussvoller. Alltagshelden, die man sonst gerne mal übersieht. Nach einer Idee von Roboti.

Kleine Täschchen. (Das blaue enthält auf Reisen mein Makeup, das violette Klämmerchen und Haargummis, das bunte ist mein Mäppchen.)

Unser Kabuff, in dem man all das Chaos verschwinden lassen kann, das man nicht in der Wohnung selbst will. (Ok, nicht alles.)

Pasta – das Lebensretterabendessen schlechthin, weil es schnell geht und Kohlenhydrate glücklich machen.

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In diesem Fall waren das übrigens Spaghetti mit Pesto à la Puttanesca. Das Pesto (reicht für 4 Personen) geht so: Ca. 20g Pinienkerne rösten und dann in ein hohes Gefäß geben. 3 Schalotten und 3 Knoblauchzehen grob hacken und in Olivenöl andünsten, zu den Pinienkernen geben. Dazu die Blätter von einem Zweig Rosmarin, ein halbes Glas getrocknete Tomaten in Öl, ein TL Honig, 2 Sardellenfilets, 1 EL Kapern, eine gute Handvoll frisch geriebenen Parmesan und ordentlich Olivenöl geben. Alles pürieren. (Man kann auch noch ein paar Oliven mit reinschmeißen, ich habe stattdessen einen Teil des Olivenöl durch ein sehr nach Oliven schmeckendes Olivenöl ersetzt.) Mit den gekochten Spaghetti und etwas Nudelwasser mischen. Reinhauen. Wenn man dazu einen grünen Salat isst und danach eine Handvoll Malteser, ist das Glück perfekt.

the realist

Ich liebe gute Cartoons, bin aber relativ speziell, wenn es darum geht, was ich nun gut finde. Ohne meinen täglichen „Calvin & Hobbes“-Strip beispielsweise wäre der Tag um ein breites Grinsen ärmer, und auch von Nichtlustig bin ich ziemlich begeistert (das sind auch so ziemlich die einzigen E-Cards, die ich jemals verschicke). Die meisten anderen Cartoons dagegen mag ich einfach nicht so.

Asaf Hanukas Cartoons sind anders. Sie entlocken mir kein Lächeln, aber Bewunderung. In neun Einzelbildern erzählt er von einer melancholischen Welt, von seinem Zuhause Israel. Von seinem Alltag, oft ins Extreme verfremdet. Als ich mich durch seine Cartoons geklickt habe, musste ich unwillkürlich an Sin City denken, wobei ich da nur den Film kenne.

Seine Welt ist dunkel. Wenn ich das richtig verstehe, nimmt er oft Bezug auf Dinge, die in Israel (und oft genug nicht nur dort) gesellschaftlich schief laufen oder auf aktuelle Ereignisse dort. Der Cartoon in diesem Bild bezieht sich beispielsweise auf Beit Shemesh, eine sehr radikale Sekte, die Frauen stark unterdrücken will und dies in der kleinen Region, in der sie stark ist, auch konsequent tut. Frauen sollen im Haushalt arbeiten und das Geld ranholen, damit die Männer sich Gott widmen können. Mittlerweile wird die Sekte auch in anderen Teilen Israels stärker – und dies empfindet nicht nur Asaf Hanuka als bedrohlich und verarbeitet es in diesen Bildern:

(Wenn ihr den Cartoon besser lesen wollt, klickt einfach drauf, dann kommt ihr auf Asaf Hanukas Seite.)

Die Cartoons werden immer auf Englisch und Hebräisch veröffentlicht, und im Englischen sind sie dann quasi spiegelverkehrt. Ich finde es spannend, wie anders so ein Bild teilweise wirkt, wenn es andersrum ist. Einfach nur gespiegelt, und schon wirkts fremd.

Schaut euch einfach seine Cartoons an, lohnt sich!

Das Copyright des gezeigten Bilds liegt bei Asaf Hanuka.

7 Sachen, die vierundzwanzigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

Dieses Wochenende habe ich wieder mal in Essen verbracht, um unser Stück ein letztes Mal aufzuführen. So war das auch das letzte Treffen der tollen Theatertruppe, mit einem Samstag voller Theater und einem Wochenende mit vielen schönen Momenten.

Mich mit sechs anderen tollen Menschen zu einem ausgedehnten Frühstück hingesetzt – und reingehauen. Und natürlich über die verschiedensten Themen diskutiert. Mit wenigen Leuten kann ich mich so toll unterhalten wie mit dieser Truppe – zu schade, dass wir so dermaßen über Deutschland verstreut sind.

Mit Brotbelagskombinationen herumprobiert. Schokolade, Cashews und Brot sind echt lecker zusammen. (Und die Kombination aus Nutella und Aprikosenmarmelade ergibt eine Art Sachertorten-Aufstrich, auch nicht zu verachten.)

Mir von einem Freund beibringen gelassen, wie man eine Kazoo spielt (nach der Triangel das vielleicht am einfachsten zu lernende Instrument) und dann fröhlich die amerikanische und die französische Nationalhymne getrötet.

Es mir im Zug nach Hause bequem gemacht, mich in den Sitz gekuschelt und gelesen. (Und gedöst.)

Mich vom eisigen Wind auf dem Bahnsteig damit abgelenkt, dass ich mir Süßigkeiten gekauft habe. Und ich hab mich gefreut, dass der Automat eine Süßigkeit zuviel verschenkt hat.

In meinem Rucksack gewühlt, um mir eine weitere Schicht anzuziehen. Den Bären habe ich schon von klein auf, er heißt Ottopapa und hatte eine Rolle im Stück, in dem ich mitgespielt habe. Die Tatsache, dass ich einen so riesigen Bären dabei hatte, hat ein kleines Mädchen im Zug sehr begeistert.

Ein paar Maschen an meinem Schal gestrickt. Er wird nicht perfekt, aber er wird. Wenn er fertig ist, erzähle ich ein bisschen mehr dazu. (80% sind geschafft.)

Und jetzt bin ich zum Umfallen müde und will nur lesen, baden und das wunderbare Risotto genießen, das Nils in der Küche gerade zubereitet (mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen).

Gewürze am Kühlschrank

Wir haben eine kleine Küche. Groß genug, um zu kochen, groß genug, um mit vier Leuten sardinenmäßig kuschelig zu abend zu essen, aber mit zu wenig vernünftigem Stauraum. Das macht die Küche prädestiniert für Chaos. Besonders, wenn man ungefähr 30 verschiedene Gewürze und ein Dutzend Flaschen mit Ölen, Essig, Würzsaucen rumstehen hat.

Irgendwann hat das Nils genervt und er hat vorgeschlagen, wir könnten unsere Gewürze doch irgendwie magnetisch befestigen. Nach langem Hin und Her und Überlege und Gesuche kamen wir darauf, dass wir dazu Metalldosen eines namhaften skandinavischen Möbelhauses nutzen könnten, die haben unten nämlich auch Magnete dran. Ein Problem dabei ist, dass Gewürze und Licht sich ja nicht so unglaublich gut vertragen. Idee: Fotos von den Gewürzen machen und in den Deckel kleben. Beschriftet muss es auch werden, das bindet man dann in die Schilder ein.

Das war ne echte Pärchenaktion (wie ramontisch): Nils hatte die Idee und hat das Layout mit Gimp gemacht, ausgemessen haben wir zusammen, zusammen sind wir auch zu I…, also zum Möbelhaus gegangen, die Fotos und die Umfüllaktion habe ich gemacht. Ausgeschnippelt und in die Dosen eingepasst habe ich mit ner Freundin bzw. die Freundin hat den größten Teil gemacht und ich habe sie dafür bekocht.

Das Ergebnis sieht so aus:

Die Gewürze sind alphabetisch geordnet, und durch die Fotos sind einerseits die Gewürze vor Licht geschützt, andererseits aber bekommt man die Schönheit der Gewürzfarben mit.

Und um euch das einfach zu machen, könnt ihr euch hier eine pdf-Datei mit den 24 Gewürzbildern runterladen (die ist allerdings 5 MB groß.) Wenn euch das zu groß ist, ist hier auch einfach die dazugehörige Gimp-Datei, da müsstet ihr aber die Fotos selbst schießen und euch die Schrift, die wir dafür benutzt haben, nämlich Tiza, runterladen. Oder euch ne eigene Schrift aussuchen. In beiden Fällen müsst ihr die Innendeckel nicht mehr ausmessen. Praktisch.

Jetzt haben wir mehr Arbeitsfläche und gleichzeitig sieht das Ganze schön aus, finden wir. (Allerdings muss man die Deckel immer sorgfältig schließen, sonst hat man die Gewürze aufm Boden. Alles im Leben hat nen Haken.)

Wie man Wackelpudding mit Stäbchen isst

Vor ein paar Tagen hatte ich ja versprochen, sehr bald einen weiteren Wackelpuddingartikel zu schreiben. Tadaaa! Hier kommt er.

Als ich 17, 18 war, hatte ich so eine Phase. Ok, davon hatte ich viele. Aber in dieser Phase war ich besessen davon, Dinge mit Stäbchen zu essen. Zu Beginn waren es noch normale – also asiatische – Sachen. Irgendwann aber packte mich (und später auch meine beste Freundin) der Ehrgeiz und wir haben alles mögliche mit Stäbchen gegessen. Ratatouille. Croissants. Wackelpudding.

Wackelpudding ist dabei natürlich so ne Sache, weil er ja schon beim Löffel irgendwie unpraktisch zu handlen ist. Deswegen hatten wir dann irgendwann drei Tricks heraus, die das Ganze ungemein einfacher machen:

  1. Nimm weniger Flüssigkeit. 350 bis 400ml, wo du normalerweise 500ml nehmen würdest.
  2. Lass ein bisschen Dosenobst mit gelieren (aber achte darauf, dass bei manchen Obstsorten irgendso ein Enzym drin ist, das Gelatine unwirksam macht, nämlich unter anderem bei Ananas, Kiwi und Papaya).
  3. Schneide den Pudding vorm Servieren in der Schüssel in grobe Würfel.

Und dann gehts ganz leicht. Also, wenn man mit Stäbchen umgehen kann.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, noch mehr Puddingabenteuer zu erleben, ist hier übrigens noch eine Anleitung, wie man einen Pudding an die Wand nageln kann. (Danke fürs Zeigen, Oti!) (Wobei ich ja einfach ne Puddingpulvertüte an die Wand nageln würde, das gilt doch auch?)

Die Wundertüte geht an…

Nähmarie! Gratuliere dir ganz, ganz herzlich.

In den nächsten Tagen mache ich dir einen dicken Umschlag mit Sachen fertig, die dich für den restlichen Winter so beschäftigt halten, dass du überhaupt nicht zum Frieren oder Winterschlaf halten kommst. Schick mir einfach per Email deine Adresse.

Für euch andere: In den nächsten Wochen sind noch zwei Giveaways geplant und warten nur darauf, an euch verschenkt zu werden. Insofern kommen da noch Chancen.

Und noch was (das ist jetzt mal so ein Post mit vielen verschiedenen Kleinigkeiten): Ich habe mich beim Brigitte Kreativ-Blog-Award angemeldet. Ab Februar werden jeden Monat drei Bloggerinnen ausgewählt, die für den Award nominiert werden, genauer kann man das hier lesen. Da kann man für die Leute auch voten, das zeigt dann einfach die Beliebtheit des Blogs (die eigentlichen Gewinner werden per Jury ermittelt). Ich würde mich freuen, wenn ihr hier klickt und für mich stimmt. Ihr könnt auch einfach auf das Widget auf meinem Blog (rechts oben) klicken, damit wählt ihr auch automatisch. Und wenn ihr es besonders gut meint: Man kann alle 24 Stunden wählen. Also, nur so als gaaaanz praktischen Tipp zur Verbesserung des Alltagslebens jetzt natürlich. *hust*

Und das heißt dann auch, dass es demnächst hier eine neue Serie geben wird – selbst ausgedachte Tutorials. Ein paar sind ja schon aufm Blog, aber jetzt werde ich vermehrt welche zeigen.  Ich muss mir nur noch einen Wochentag suchen…


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