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7 Sachen, die sechsunddreißigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

Mit dem Liebsten gefrühstückt. So fängt dann der Sonntag wunderbar an.

Auf dem Flohmarkt unfassbar viele Schätze gefunden. (Die Handschuhe!!) Der erste Freiluftflohmarkt dieses Jahr für mich.

Obst und Nüsse genascht.

Mir mal angeguckt, was für Literatur sich mittlerweile für meine Masterarbeit angesammelt hat. In dem Papierwust verliert man viel zu leicht den Überblick. (Die Artikel glitzern natürlich auch in Wirklichkeit.)

Meine Klamotten in der Uni-Muckibude ins Schließfach gestopft. Das passiert, wenn man mit vollem Unirucksack, Flohmarkteinkäufen und dem üblichen Sportzeugs beladen zum Sport geht.

Lecker zu Abend gegessen.

Das tägliche Stückchen Schokolade genossen.

 

 

 

 

 

Wochenrückblick 11/12

|Gesehen| Fünf großartige Vorträge bei The School of Life. Die machen „Sonntagspredigten“ ohne religiösen Bezug, und die Vorträge machen großen Spaß. Sind im Grunde Vorträge über große Fragen der Menschheit, unterhaltsam gemacht. Besonders der Vortrag von Alain de Botton über die Vorzüge von Pessimismus ist große Klasse. Aber vielleicht (nur vielleicht) ist der Vortrag von Miranda July über Fremde noch schöner, auf eine sehr eigene Weise.

|Gehört| Meine aktuelle Lernmusik, rauf und runter: Aimee Mann. Außerdem zur Abwechslung mal Radio Paradise. Einmal das Album von Alex Clare, dessen Stück „Too Close“ ich ziemlich gut finde.

|Gemacht| An einer Tasche weitergestickt.

|Gelesen| Immer noch „On Beauty“ von Zadie Smith (und manche Bücher gewinnen unfassbar durchs zweite Mal Lesen). „The Year of the Flood“ von Margaret Atwood.

|Getan| Zitate für die Masterarbeit in Citavi eingepflegt. Für die Masterprüfung gelernt. Dreimal Sport gemacht. Zu einer Informationsveranstaltung über das Einstellungsverfahren zum Referendariat gegangen – gleich drei komplizierte Wörter. Puh. Das Gliederungspapier für die Prüfung aufgesetzt. Bei einem Pubquiz mitgespielt.

|Gegessen| Nachtisch-Mezzes. (Im Grunde ein Teller mit einem Stück Schokolade, etwas Trockenobst, Nüssen und Früchten.) Mehr Gemüse und Salat als eine Kaninchenarmee. Viel Quaaark. Lecker Quaaaark. Ein wundervolles Stück Erdbeerkuchen.

|Getrunken| Viel, viel Wasser. Ein Glas Whisky (Glenmorangie).

|Gefreut| Über einen netten Kommentar einer ehemaligen Schulkameradin. Überhaupt über die netten Menschen in meinem Leben. Ich hab diese Woche an so vielen Ecken mit netten Leuten geschnackt wie schon lange nicht mehr.

|Geärgert| Über schockierte Blicke von Leuten, denen ich sage, dass ich noch nichts geschrieben habe an der Masterarbeit, sondern nur lese, lese, lese und Notizen mache. Ich kann diese Sprüche nicht mehr hören. Nein, ich bin keine Versagerin, und jetzt guckt nicht so! (Mittlerweile habe ich begonnen zu schreiben.)

|Gelacht| Mehrfach über die Vorträge bei der School of Life. Über ganz, ganz viele Glühbirnenwitze.

|Geplant| Was ich am 30.4. nach der Prüfung machen werde: Nach Bremen fahren und ein bisschen nach Klamotten gucken. Quasi den Kopf frei pusten.

|Geträumt| Von meiner mündlichen Prüfung am 30.4. – und kaum wollte mir der Professor die Note sagen, wachte ich auf. Es ist unfassbar. Außerdem fand die Prüfung am Strand statt – ob sich das wohl wirklich einrichten lässt?

|Gekauft| Einen Gutschein für eine professionelle Massage für den Liebsten. Weil das inmitten von Abschlussarbeiten einfach mal sein muss. Die Fahrkarte für meine Belohnungsreise im Juli. (Ich besuche einfach Freunde überall in Deutschland.)

|Gewünscht| Mal mit John Cleese im Fahrstuhl stecken zu bleiben. Also so, dass keiner von uns aufs Klo muss oder Klaustrophobie kriegt und vielleicht mit ein bisschen Kuchen im Gepäck.

|Geklickt| Auf diese weise Karteikarte. Indexed (so heißt die Seite) ist ohnehin sehr zu empfehlen. Quer durch die Uni-Seite, um auch ja nichts zu übersehen für meine letzten Unimonate, was mich den Kopf kosten könnte.

(Original Wochenrückblick: bei Fräulein Julia)

Wreck This Journal

Vor einigen Tagen habe ich hier das Projekt entdeckt,bei dem die 90 Aufgaben aus Keri Smith’s Buch „Wreck This Journal“ gemeinsam bearbeitet werden.Das Ganze muss nicht schön sein (wie es bei dem Buch eben so ist), man darf all den Hass, den man auf irgendwas in sich trägt, in dieses Buch lenken und herrlich destruktiv sein. Soweit ich aber bisher sehen konnte, sind die meisten dieser Seiten ziemlich schön gestaltet, als würden sich die Gestalterinnen nicht ganz trauen, so richtig die Sau raus zu lassen, immerhin bekommen noch viele andere dieses Buch. Beim Anblick dieses Projekts fiel mir ein, dass ich das Buch daheim habe und 2010 damit ziemlich zu Werke gegangen bin, und mir fiel ein, dass ich ja endlich mal darüber bloggen könnte.

Als ich mir das Buch geholt habe, habe ich es total genossen, mal nichts schönes zu machen, sondern das Gegenteil. Ich habe mit diesem Buch dem kleinen Kind in mir, das gerne auf Sandburgen tritt und Sachen kaputtmacht, richtig freien Lauf gelassen. Ich hab mit Glasmalfarbe gekleckert, mit Kreide rumgeschmiert, meine Hände in Farbe getaucht, ich habe wüste Schimpfwörter reingeschrieben und es sogar aus dem dritten Stock geworfen. Ich habe auf dem Buch rumgekaut und es angezündet und den Buchrücken gebrochen und die hintere Umschlagseite rausgerissen. Sehr wenig an meinem Buch ist wirklich schön, und auch wenn ich mich bei vielen Seiten dann doch noch nicht getraut habe, sie zu bearbeiten, war da schon jetzt eine ziemliche Zerstörung am Werke, und man sieht es dem Buch an.

Einige Monate, nachdem ich mich an diesem Buch ausgetobt hatte, im Juli 2010, war ich dann auf dem „MindCamp“. Das ist ein Ferienlager für Erwachsene, bei dem es alle möglichen Workshops und Aktivitäten gibt, und jeder der will, kann auch etwas anbieten. Ich habe dann einen Zerstörungsworkshop angeboten. Jeder der Teilnehmer bekam ein Heft, und dann gab es ein ganzes Arsenal an Farben, Messern, Klebstoff, um das Heft so richtig zu verschrotten. Da wir in der freien Natur waren, standen uns dann auch noch Matsch, Pfützen und Feuer zur Verfügung. 20 Leute, die vollkommen abgehen, es war herrlich. Irgendwann ist noch jemand mit einer Axt auf einen (ohnehin kaputten) Schlafsack losgegangen. Ganz großes Kino. Die paar Wanderer, die an uns vorbeikamen, haben tellergroße Augen gemacht.

Was das Buch nämlich mit einem machen kann, ist folgendes: Es kann einem die Angst nehmen, Fehler zu machen. Wenn ich ein DIY-Projekt beginne, habe ich immer dieses perfekte Bild im Kopf, wie es am Ende aussehen soll. Aber dann wirft der Klebstoff blasen, ich vernähe mich oder rutsche mit dem Linolbesteck ein wenig ab – und schon hat die Realität mein Ideal eingeholt. Es kommt durchaus vor, dass ich dann alles frustriert in die Ecke werfe und irgendwie beleidigt bin. Auf jeden Fall bin ich enttäuscht und finde oft das ganze Ergebnis fürchterlich, wegen eines Fehlers.

Übermäßiger Perfektionismus macht DIY kaputt. So einfach ist das.

Wenn man dann aber mal so richtig der Zerstörungswut freien Lauf lässt, passieren zwei Dinge: Einerseits merkt man, dass die Welt nicht untergeht, wenn mal irgendwo Farbe verschüttet wird oder irgendwas nicht toll aussieht. Andererseits passieren manchmal auch „positive Unfälle“ – es entstehen richtig schöne Bilder, die überhaupt nicht beabsichtigt waren, beispielsweise dieses hier, bei dem ich mit Glasfarbe rumgekleckst habe und ein wunderbares, symmetrisches Bild in Lieblingsfarben von mir entstand:

Bei dem Bild fällt mir ein, dass eine Rohrschach-Totebag ne schöne Idee wäre. (Und da merkt man: Gute Ideen können auch aus wildem Rumgesaue entstehen.)

Ich glaube, ich sollte mal wieder mit dem Buch Wildsau spielen, das tut mir gut.

Alltagshelden, die siebenundzwanzigste

Jeden Dienstag aufs Neue Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, genussvoller. Alltagshelden, die man sonst gerne mal übersieht. Nach einer Idee von Roboti.

Mein Nachttisch, der eigentlich ein Papphocker ist. Aber mit Büchern draufgedruckt, geht es besser? (Außerdem finde ich diese Ecke meiner Wohnung ganz besonders schön.)

Abreißkalender. Jeden Tag eine neue Illustration. Und jeden Tag hibble ich, ob heute was von Iris Luckhaus dabei ist.

Bärchenwaschlappen. Habe ich, seit ich 4 bin. Und irgendwie hängt er halt dekomäßig im Bad. (Die Sachen, die ich noch aus der Zeit als meine Eltern noch nicht getrennt waren habe – diese Sachen hüte ich wie einen Schatz.)

7 Sachen, die fünfunddreißigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

Ich bitte zu beachten, dass ich die folgenden Bilder so bearbeitet habe, wie sie zwar in der Realität nicht immer aussehen, aber in meinem Kopf schon. (Ich hab ja so nen Vintage-Hirnfilter.)

Meine Sporttasche gepackt. (Ich bin jetzt Uni-Muckibuden-Mitglied. Yeah.)

Mich nach getanem Werk (immerhin 3 Geräte und 60 Minuten Cardio-Training – take that, Schweinehund!) erst mit Sofa und dann mit dieser Zwischenmahlzeit belohnt.

Meinen fürchterlich geschundenen Körper mit einer knallheißen Dusche belohnt, mich selbst mit einer Haarkur.

Ein Schälchen Eis gegessen und es aus vollster Seele genossen. Nächsten Sonntag gibt es die nächste Portion, und dann isses auch schon leer, das Luxus-Eis.

Pilze gebraten, um eines meiner Lieblingsessen zu machen. (Die Variante mit ohne vegetarisch, ist nämlich Speck drin.)

Aus allen Ecken und Enden der Wohnung Wäsche zusammengesucht und sie auf einen Haufen geworfen.

Für die Masterarbeit recherchiert und Zitate zusammengesucht. Das werde ich auch den restlichen Tag noch machen. (Da hilft auch kein Vintagefilter, deswegen ist da keiner.)

Wochenrückblick 10/12

|Gesehen| Iron Sky. Einen tollen Vortrag von John Cleese über Kreativität.

|Gehört| Jonathan Jeremiah. Air. Florence & The Machine. Radio Paradise. Den Rest von „The Wise Man’s Fear“ von Patrick Rothfuss. Ein paar Kurzgeschichten aus „Tiger fressen keine Yogis“ von Helge Timmerberg. Ich liebe die Stimme von Mathieu Carrière.

|Gemacht| Ostereier mit Gesichtern versehen. Einen Blauwal-Stempel geschnitzt. An einer Tasche gestickt. Einen Diana-Film vollgeknipst. Mich beim Uni-Fitnessstudio angemeldet.

|Gelesen| The Help“ von Kathryn Stockett. „On Beauty“ von Zadie Smith (für die Prüfung).

|Getan|  Für meine mündliche Masterprüfung gelernt. Für die Masterarbeit gelesen. Wieder mit Sport begonnen.

|Gegessen| Meinen geliebten Tomatenauflauf. Lindt-Schokolade. Häagen-Dasz. Guten Konditorkuchen. Eine geschummelte, aber leckere Quiche. Unfassbar gute Fleischtomaten (insbesondere für April). Lammbratwürstchen. Räucherlachs. Viel Gemüse, viel, viel Salat.

|Getrunken| Wasser. Sehr, sehr viel davon.

|Gefreut| Über einen schönen Nachmittag mit den Schwiegereltern. Über ein Versprechen meiner Patentante. Über tolle Ostergeschenke. Über schöne Kleidung.

|Geärgert| Über einen schmerzhaften Schnitt in den Finger.

|Gelacht| Über dieses Gedicht. Über die Känguru Chroniken. Über vollkommen bescheuerte Superkräfte. (Ich sag nur „Kann Metall essen und es überleben“)

|Geplant| Ein paar Kilos abnehmen, mehr Sport machen.

|Geträumt| Von Urlaub auf den Osterinseln. (Die Bilder stammen aus Kindheitsurlauben eines Bekannten von mir. Märchenhaft schön.) Und davon, dass ich, wenn ich Theologie studieren würde, gerne über diese Fernsehdiskussionsrunde von 1979 über Life of Brian eine Arbeit schreiben würde. (Ich fand die ganzen 60 Minuten dieser Diskussion richtig unterhaltsam. Sehenswert. Definitiv. John Cleese ist unfassbar intelligent und eloquent.)

|Gekauft| Topfblumen. Eine leuchtend gelbe Wachstuchtischdecke. Sportklamotten. Ein schönes Kleid und ein ebenso schönes Shirt.

|Gewünscht| Gebatikte Klamotten. Zeit, um mal wieder nen ganzen Tag im Bett rumzuliegen und einen Roman zu lesen. Mal einen Tag lang mit Mathieu Carrière durch eine Stadt zu streifen, ich glaube, das wäre spannend.

|Geklickt| Instapoem, eine Seite, die mit vorgegebenen Worten ziemlich schöne Gedichte generiert. Pixlr-O-Matic, mit dem man Fotos „vintagisieren kann“ (danke, Roboti!).

(Original Wochenrückblick: bei Fräulein Julia)

Das Bastelpaket geht an…

… Miss Ping! Ich gratuliere dir ganz, ganz herzlich – und den anderen wünsche ich einfach so ein sonniges Wochenende. Hat ja auch was. Und wenn’s nicht sonnig ist, isses trotzdem Wochenende.

Hier übrigens die Ziehung (ich habe einfach den obersten Teilnahmekommentar gleich 1 gesetzt, und so weiter.)

Liebe Miss Ping, ich schreibe dir gleich eine Email, dann klären wir das mit dem Verschicken.

Alltagshelden, die sechsundzwanzigste

Jeden Dienstag aufs Neue Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, genussvoller. Alltagshelden, die man sonst gerne mal übersieht. Nach einer Idee von Roboti

Unsere neue Beilagenbar. Weil der Süße kein Müsli mehr frühstückt, mussten die vielen Behältnisse genutzt werden, und jetzt lagern wir da Nudeln, Reis, Couscous, Quinoa, Graupen…

Bunt lackierte Nägel. Macht mir einfach Spaß.

Topfblumen. Nachdem ich meinen letzten Blumenstrauß ganz traurig eingehen sah, habe ich jetzt lebendige Blumen.

Ein Gedicht

Einfach, weil es mir soviel Freude gemacht hat – und weil Schüttelreime toll sind. Dieses Gedicht hat Daniel Bartholomae geschrieben, ein guter Bekannter von mir.

Den weltberühmten Klassenmeister
Für gefärbten Massenkleister
Schubste seine Meisterklasse
In ein Fass voll Kleistermasse.

Er musste ohne Kleider leben
– diese blieben leider kleben.
Nun hasst er für sein Leben Kleider
Und dieser Hass blieb kleben – leider.

„Würd‘ er zumindest Socken tragen!“
Hört man viele trocken sagen.
„Wir brächten ihm auf Tragen Socken,
kleisterfrei – Will sagen: trocken.“

7 Sachen, die vierunddreißigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

Schokoladeneier und sonstige Süßigkeiten für den Liebsten versteckt.

Selbst gesucht und schöne Sachen entdeckt.

Gemeinsam gefrühstückt.

Im Bett gelegen und ein Buch gelesen, das ich für meine Prüfung am 30.4. brauche. Notizen gemacht.

Dem Süßen zu Mittag einen Teller mit Stullen gemacht. Das ist eine Sonntagstradition geworden, die ich sehr mag.

Dem Basilikum und den Narzissen Wasser gegeben.

Meine Diana mit neuem Film gefüttert und ein paar Bilder gemacht.


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