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Freitagsfilm: Things Change

Also, erstens sind Stop-Motion-Filme ja wohl ganz große Klasse. Und zweitens sind gute Wandgemälde super. Die Kombination aus beidem ist dann toll im Quadrat. (Anders als Schokolade, die toll ist, und Halloumi, der auch toll ist – aber die Kombination… Naja. Will ich mir nicht so recht vorstellen. Soll heißen: Kombinationen aus zwei tollen Dingen sind nicht automatisch ebenso empfehlenswert.)

Aber hier gilt das, das zwei gute Sachen kombiniert gut² werden. Da ist nämlich ein sehr schöner Kurzfilm herausgekommen, den ich euch natürlich nicht vorenthalte.

Hier:

Den Film habe ich bei den Staff Picks auf Vimeo gefunden. Verantwortlich für den Film ist Jo Peel, ihr gehören dann natürlich auch die Rechte am Film.

Diana F+ und La Sardina

Es hat mich ja nur ungefähr 25 (oder mehr?) Rollen Film gekostet, aber jetzt habe auch ich begriffen, warum meine Diana-F+-Bilder manchmal irgendwie blöde sind…

Damals, als ich mir die Diana gekauft habe, habe ich mir dazu auch die 35mm-Erweiterung geholt, um Geld zu sparen. Ich hatte im Kopf, dass 120mm-Rollfilme sowohl im Kauf als auch in der Entwicklung teurer sind, und wollte auf Dauer meinen Geldbeutel schonen. Soweit richtig.

Aaaaber. Das Problem ist, dass man, wenn man den kostengünstigeren Film nutzt, ein ganz anderes Filmformat hat (der Film ist viel schmaler) und dementsprechend auch nur einen Bildausschnitt fotografiert. Das führte dazu, dass ich immer sehr abgeschnittene Bilder hatte. Irgendwie wirkten die vergrößert – und es war halt nie ein Bildausschnitt drauf, den ich eigentlich wollte. Ja, klar – das Unperfekte ist das schöne an der Diana. Aber es sollte doch in einer gewissen Nähe zum eigentlich gewollten Bild bleiben, finde ich.

Deswegen habe ich mir gerade die La Sardina Cubic gekauft. (Yay!) Zur Hälfte vorgezogenes Geburtstagsgeld, zu einem weiteren Anteil gesammelte Piggy Points – und schon zahle ich für eine echt tolle Kamera nur noch 29€. So lasse ich mir das gefallen, zumal ich auch das Aussehen der Kamera einfach super finde. Ich freue mich schon sehr auf die Bilder, die die La Sardina macht – und auf die Unterschiede zur Diana, da die Sardina für 35mm gebaut ist. Die Diana selbst wird erstmal viel seltener benutzt werden, und zwar ab jetzt nur noch mit 120mm-Film, für manchmal, wenn Geld übrig ist. (Zumal da ja noch ein Diana-F+-Hack in der Mache ist.)

Sollte übrigens jemand Interesse haben, meine 35mm-Erweiterung zu kriegen – ich würde sie gegen ein paar Rollfilme tauschen wollen. Meldet euch einfach.

Und hier noch ein paar Bilder der Diana F+, die ich gestern abgeholt habe. So als Abschied eines fotografischen Lebensabschnitts.

Doppeltbelichtete Nachbarskatze:

Eine etwas unscharfe Impression von Montmartre, von unserer Parisreise im letzten Jahr. (Irgendwie ist das schon toll, alte Filme wiederzufinden, und plötzlich hält man Urlaubsfotos in Händen, von denen man nichts mehr wusste.)

Ein Ausschnitt des Eiffelturms.

Eindrücke aus meinem Kleiderschrank. Das Bild finde ich herrlich bunt. Hach.

Alltagshelden, die einunddreißigste

Jeden Dienstag aufs Neue Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, genussvoller. Alltagshelden, die man sonst gerne mal übersieht. Nach einer Idee von Roboti.

Dieses großartige Bild über häkelnde Mädels. Ich habe die Postkarte irgendwo in Melbourne kostenlos bekommen und auf dem Farbkopierer vergrößert. Ich liebe das Bild. (Dabei kann ich ums Verrecken nicht häkeln.) (Und ich glaube, das Copyright zu diesem Motiv liegt bei Chevalet.)

Sauerampfer. Am Samstag neu für mich entdeckt und mich komplett reinverliebt. Macht glücklich wegen all der Ampfertamine. (Whoa, der Witz ist geschrieben ja noch schlimmer als bei den drölf Malen, die ich ihn bisher ausgesprochen habe.)

Quarkriegel. Ein bisschen wie Fruchtzwerge im Schokomantel – eine Süßigkeit, wie man sie in Litauen an jeder Ecke bekommt, und mittlerweile glücklicherweise auch in einer deutschen Supermarktkette.

Frühlingshafter Brotsalat

Zu diesem Salat wurde gestern in den Kommentaren gefragt, wie man den macht. Und weil er so lecker ist, dass es ihn diese Woche noch zweimal bei uns geben wird, kommt jetzt für euch das Rezept.

Ihr braucht für 2 Personen:
1/2 Aufbackciabatta, aufgebacken
1 gelbe Paprika, in grobe Stücke geschnitten

1 große Zwiebel, in sehr grobe Würfel geschnitten
4 große Champignons, in dicke Scheiben geschnitten
1 Handvoll Rucola, grob geschnitten
1 Handvoll Sauerampfer, ganze Blätter
1 Handvoll grob geriebener Parmesan
2-3 EL geröstete Pinienkerne
Olivenöl
Apfelessig
1-2 EL Bärlauchpesto
1 TL süßer Senf
Salz, Pfeffer, Honig nach Geschmack

Ciabatta in grobe Stücke reißen (so ca. 2cm groß). In eine Auflaufform geben, mit Olivenöl beträufeln, und für ca. 10 Minuten in den Ofen geben, bis sie knusprig sind.

Paprika, Zwiebel und Champignons kräftig anbraten, sodass sie schön Farbe bekommen.

Aus Olivenöl, Essig, Senf, Pesto, Salz, Pfeffer und Honig eine Vinaigrette rühren.

Angebratenes Gemüse und Pinienkerne zur Vinaigrette geben, umrühren und etwas auskühlen lassen.

Wenn das Brot fertig ist, aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit Rucola, Sauerampfer und Parmesan zum Gemüse geben, umrühren.

Kurz vorm Servieren Brot in die Schüssel geben und mit den Händen kräftig durchkneten, sodass das Brot richtig viel Sauce aufnimmt.

Hände waschen und den Salat auf zwei Teller verteilen. Ideal passt dazu Leitungswasser und eine Folge Babylon 5. (Zumindest haben wir das so serviert.)

Und das Tolle ist: Danach hat man gesund und lecker gegessen, aber hat im Magen noch Platz für Nachtisch.

7 Sachen, die neununddreißigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

An der Masterarbeit weitergeschrieben. (Genau 244 Wörter, falls das jemanden interessiert.) (Das glitzert übrigens mittlerweile immer so, wenn ich tippe – ist das normal?)

Mich mit den weltbesten Cookies und Bionade gestärkt.

Nudelsalat gegessen. Und festgestellt, dass eine Handvoll frischer Kräuter einen ziemlichen Kick geben kann. Heute im Salat: Sauerampfer, Minze, Basilikum und Petersilie.

Henna angerührt. Diesmal mit zugesetzten getrockneten Hibiskusblüten, die das Rot nochmal verstärken sollen. (Wie die Haarfarbe wirklich geworden ist, sehe ich erst morgen bei Tageslicht.) Und natürlich mit Olivenöl, Ei und Rotwein.

Mit dem „neuen“ Handy gespielt, bzw. es eingerichtet. Der Liebste hat ein neues Handy, und ich habe als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk sein altes Android bekommen. Finde ich sehr großartig. (Und so hat sich der „Kampf“ zwischen Andrea und Nike entschieden.)

Brotsalat gemacht. Gestern diese Version hier in einem Bistro probiert und prompt meine eigene Version versucht. Lecker.

Obstsalat gegessen. Mit: einem Teelöffel Hibiskusblüten-Pulver, einer Handvoll frischer gehackter Minze, Mango, Erdbeeren und selbstgemachtem Vanillezucker. (Das daneben ist eine etwas bröselige, aber köstliche Macaron. Hat auch der Liebste spendiert.)

Wochenrückblick 14/12

Ich weiß ja nicht, ob man das merkt – aber meine Wochenrückblicke sind riesig. Ein bisschen ist das so, weil ich sie mittlerweile als eine Art Logbuch über die verstreichende Zeit sehe. Auf dass ich in 37 Wochen das hier wieder lesen kann, und mich erinnere. Dass das Leben aktuell prall gefüllt ist mit Leben und Freude und Masterarbeit und Panik und… Aber prall gefüllt ist es, und das ist gut.

|Gesehen| Einige Folgen „Firefly„. Schade, dass es nur eine (unvollendete?) Staffel davon gibt. Einige Kurzfilme – mehr davon an den kommenden Freitagen. Drei Vorträge der School of Life – besonders empfehlenswert dabei der Vortrag von David Eagleman über Unsicherheit (uncertainty) und Wissenschaft.

|Gehört| Radio Paradise. Erschreckend viel Cat Stevens. Beruhigende Mengen Coldplay. Weiterhin die Steve-Jobs-Biografie.

|Gemacht| Mit pixlr-o-matic gespielt. Was für ein krasses Programm, das ist kostenlos und unglaublich mächtig, besonders seit dem Update. Wassereis aus Smoothies. Selbstgemachte Umschläge. (Zeige ich demnächst.) Ein weiteres cooles DIY. Drei Filme in die Entwicklung gebracht.

|Gelesen| “The Year of the Flood” von Margaret Atwood beendet. „Das tote Mädchen“ von Richard Calder. (Krasses Ding.)

|Getan| Täglich an der Masterarbeit geschrieben. Meinen Lebenslauf überarbeitet.

|Gegessen| Schoko-Erdnuss-Cookies. Tandoori-Chicken. Erdnuss-Hühnchen. Selbstgemachtes Eis. Ahoi-Brause. Mandeln. Trockenobst. Maultaschen. Spargel. Viele sonstige Sorten Gemüse. Thunfischbratlinge. Erdbeeren mit Sahne. Erdbeerkuchen. Erdbeereis.

|Getrunken| Ein taurinhaltiges Getränk, das sogar schmeckte. Wasser.

|Gefreut| Über ein sehr süßes Päckchen von Fee. Über eine Einladung vom Liebsten zu Erdbeeren mit Sahne. Über eine Einladung zu einem frühlingshaften Spargelessen am Samstag. Über französisches Essen. Über die Tastybox, die am Donnerstag ankam.

|Geärgert| Über komplizierte Verordnungen. Wieso können die nicht so geschrieben sein, dass Betroffene sie eindeutig verstehen?

|Gelacht| Über zwei sehr coole Theologiestudenten, die in der Bibliothek einen Tisch weitersaßen und mit denen eine Freundin und ich mich eine Stunde lang unterhalten haben. Wir hatten großartige Diskussionen.

|Geplant| Eine neue Blog-Reihe, der Freitagsfilm. Und vor allem: Das Leben nach dem Studium.

|Geträumt| Tatsächlich eines Nachts von einem braunem VW-Bus und ich dachte „Oh, die Nähmarie hat doch auch so einen“.

|Gekauft| Ahoi-Brause. Meinen Makeup-Jahresvorrat (ich brauche ja nicht so viel).

|Gewünscht| Einen tollen Übergangsjob für die Zeit zwischen Studium und Referendariat. Alternativ einen großen Geldgewinn.

|Geklickt| Die wirklich hilfreiche Seite unseres Studentenwerks. Die sind echt zu was nütze. Außerdem Vimeo.

(Original Wochenrückblick: bei Fräulein Julia)

Freitagsfilm: Pointe Shoes

Ab jetzt gibt es hier am Freitag immer einen Kurzfilm, der mir besonders gut gefallen hat. Weil Kurzfilme ein tolles Medium sind und weil ich (seitdem ich vor einigen Monaten selbst mal bei einem mitgespielt habe) begriffen habe, wieviel Arbeit hinter zwei oder fünf Minuten Schönheit steckt. Und weil das Medium selbst unfassbar vielfältig sind. Viele gute Gründe, und viele gute Filme.

Heute geht es los mit einem Kurzfilm über Spitzenschuhe. Ich bewundere Ballerinas – diese Grazilität, diese scheinbare Zerbrechlichkeit und diese unfassbare Kraft, die dahinter stecken muss. Wahnsinn. Aber das ist spätestens seit „Black Swan“ klar, oder? Dieser Kurzfilm erzählt von einer Tänzerin und ihren Spitzenschuhen, und wie persönlich und wichtig gerade diese Schuhe für eine Ballerina sind. (Quasi ein echter Alltagsheldenfilm.)

Der Titel des Films lautet übrigens „New York City Ballet ‚Pointe Shoes'“, gemacht von Galen Summer. Gefunden habe ich den Film bei den Staff Picks auf Vimeo.

Eieieieierbecher

Vor einigen Monaten habe ich vier Packungen Seifenblasen wieder entdeckt. Vier Packungen braucht echt kein Mensch, nicht mal ich – und so wurden sie sauber zusammengeschüttet, sodass ich zwei Packungen zum RumDIYen übrig hatte.

Eigentlich sollten daraus Salz- und Pfefferstreuer werden, aber irgendwer wies mich auf das Thema Lebensmittelsicherheit hin, also habe ich das dann doch gelassen.

Monate zogen ins Land, während die Seifenblasenflaschen rumstanden.

Aber heute morgen… Heute morgen wollte ich weiche Frühstückseier haben. So richtig mit Eierbecher. Jaaaaaaa… Allerdings habe ich keinen Eierbecher. Und auch keine Schnapsgläser. Aber ich habe Seifenblasenflaschen.

Also, schnellstes DIY der Welt: Einfach diese Seifenblasenflaschen als Eierbecher nutzen.

Passt von der Größe her perfekt, durch die Eierschale ist das mit der Lebensmittelsicherheit auch nicht ganz so kritisch, und das Ei hat ne gute Aussicht über den Frühstückstisch.

Es lebe die Improvisation!

 

Alltagshelden, die dreißigste

Jeden Dienstag aufs Neue Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, genussvoller. Alltagshelden, die man sonst gerne mal übersieht. Nach einer Idee von Roboti.

Die Wahl der Helden wird übrigens jede Woche schwieriger. 87 habe ich schon, mit diesem Blog werden es 90. Ich besitze natürlich mehr als 90 Dinge, aber nicht alle mag ich in der gleichen Intensität. Mittlerweile ist es eine kleine Herausforderung geworden, drei weitere Dinge zu finden – mal sehen, wie lange ich es noch hinbekomme. Aber jetzt zu den heutigen Helden:

Mein Zahnputzbecher. Da ist eine Katze mit Schultasche drauf. Ich finde ihn toll.

Ein Kühlschrank voller Würzsaucen aller Art.

Meine Haarbürste. Bei meinen sehr langen und dicken Haaren muss die echt was aushalten.

7 Sachen, die achtunddreißigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

Mal wieder Klamotten in ein Schließfach verfrachtet. Meine neue Sonntagstradition: Die letzten 20 Minuten der Sendung mit der Maus auf dem Crosstrainer gucken.

Laptop und sonstigen Kram in einen Bücherkorb getan und dann eine Seite an meiner Masterarbeit geschrieben. (Ich will jeden Tag schreiben, aber sonntags habe ich nach einer Seite frei.)

Zu Mittag gegessen. (Sojaschnetzelfrikadellen mit grünem Salat und zwei Dipps.)

Ein großartig einfaches Dessert: Frische Himbeeren mit Honig.

Schokoladen-Erdnussbutter-Cookies gebacken. (Selbstgebackene Kekse haben keine Kalorien, oder? Ich frage für meine Diät.)

Abgewaschen.

Himbeer-Rhabarber-Wackelpudding gegessen. (Einfach beim Wackelpudding machen Wasser durch Rhabarbersaft ersetzen.)

 

 


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