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Wochenrückblick 13/12

|Gesehen| Einen tollen Sonnenuntergang.

|Gehört| Den Rest von „Flashback“ von Dan Simmons. „Steve Jobs“ von Walter Isaacson. Radio Paradise. Cocoon. Cat Stevens. Buena Vista Social Club.

|Gemacht| Mit Batikfarbe rumgepanscht. Drei Päckchen verschickt. Endlich an den Küchenvorhängen weitergenäht.

|Gelesen| Immer noch “The Year of the Flood” von Margaret Atwood.

|Getan| Meine mündliche Masterprüfung absolviert und bestanden. An der Masterarbeit weitergeschrieben. Mich zum Sport aufgerafft.

|Gegessen| Richtig leckere Ente. Thai-Nudelsalat. Viel Obst.  Eine Kugel Pannacotta-Feigen-Eis. Einen Rest Häagen Dasz. Viele Nudeln. Suppen auf Tom-Yum-Pasten-Basis. Grüne Bohnen. Kichererbsensalat. Einen halben Schoko-Nutella-Muffin. Insgesamt also richtig gutes Essen.

|Getrunken| Viel, viel Wasser. Einen leckeren Tee, der wie Himbeerbrause riecht. Guavensaft. Eine Flasche Lieblingslimonade.

|Gefreut| Über einen wundervollen Tag in Bremen. Über einen Packen Süddeutsche-Magazine, die ich per Post bekam. Darüber, dass ich von so einigen Seiten verdammt viel Unterstützung erfahre.

|Geärgert| Kein Ärger, aber eine tiefe Verwunderung über dieses Ding, das sich Primark nennt. Ich war da und fand es furchtbar – für so winzige Preise kriegst du weder sowas ähnliches wie Qualität noch können die Leute, die diese Kleidung herstellen, auch nur annähernd menschlich leben. Das kann mir wirklich keiner erzählen. Glaub ich nicht. Und doch kommen da Scharen von Menschen mit riesigen Taschen raus. Ich mag auch hübsche Kleidung – aber solche Läden sind mir zutiefst zuwider.

|Gelacht| Über diese DIY-Idee. Etwas absurderes ist mir noch nie untergekommen.

|Geplant| Zur Abwechslung mal wieder die Masterarbeit.

|Geträumt| Von einem großen Lottogewinn.

|Gekauft| 2 Paar Second-Hand-Schuhe (geile Wortkombi) und eine Handtasche beim Kleiderkreisel.

|Gewünscht| Dieses Kleid hier. (Entschuldigt mich, ich muss dann mal hyperventilieren gehen.) Genug Geld für eine Polaroid samt vieler Filme.

|Geklickt| Twitter. Weil das während der re:publica besonders interessant ist. Und Pottermore. (Ich bin in Hufflepuff, und ihr so?)

(Original Wochenrückblick: bei Fräulein Julia)

This Is Where We Live

Beim nächtlichen Stöbern auf Vimeo gefunden – einen Stop-Motion-Film über das Leben in einer Bücherwelt. Ich könnte mir den Film auch ein Dutzend Mal anschauen, so schön finde ich das. Denn immer wieder, wenn ich ein besonders schönes Buch lese, möchte ich in die Seiten hineinkriechen und da Urlaub machen. Und im Urlaub wiederum müssen dann tatsächlich ganz viele Bücher mit, am liebsten aus Papier – und jeder Buchladen muss erkundet sein. Mit dieser Liebe zu Büchern im Herzen verbinde ich auch diesen Film. Hach, ist der schön.

P.S.: Ich glaube, wenn ich eine Klasse habe, mit der ich zum ersten Mal Literatur behandle, zeige ich ihnen genau diesen Kurzfilm.
P.P.S.: Ist euch aufgefallen, wie gut die Buchtitel zu den Gebäuden passen? Das Kino, das Restaurant, das Boot…
P.P.P.S.: Irgendwie passiert das wohl des nachts, dass ich eine Vorliebe für Postskripta (ja, das ist der richtige Plural) entwickle.
P.P.P.P.S.: Ganz wirklich.
P.P.P.P.P.S.: Wie Fee eben erwähnte – das Filmchen ist Werbung, aber für ein Produkt, das in Deutschland nicht erhältlich ist, also ist das ok, finde ich.

Der April in Fotos

Nachdem ich seit Monaten die Foto-Challenge von fat mum slim bewundert und bei Nähmarie jeden Monat die tolle Zusammenfassung gesehen habe, wollte ich auch. Für jeden Tag des Monats gibt es ein Thema, und jeden Tag soll ein Foto gemacht werden.

Ich hab hochgradig beschissen. Aber mal im Ernst. Die ersten Tage über war ich fleißig am Fotografieren, und dann hab ichs vergessen, und immer wieder mehrere Fotos auf einmal gemacht, auch total durcheinander. Insofern, ein ziemlich geschummelt. – Spaß gemacht hat es aber trotzdem, zumal ich mit Pixlr-O-Matic jetzt ein zweites, diesmal kostenloses Foto-Filter-Programm besitze.

Die Vorgaben waren die folgenden:

Und hier kommen die Fotos:

(1) Your Reflection: Ja, so sehe ich aus. (2) Colour: Das Windrad, das an meinem Fahrradenker befestigt ist. (3) Mail: Alle Briefe und Zettelchen, die ich aus früheren Zeiten so aufgehoben habe. Es sind mehrere hundert.

(4) Some who makes you happy: Auf Nr. 1 steht da der Liebste, ganz ohne Frage. (5) Tiny: Ein winziger Gartenzwerg im Blumentopf. (6) Lunch: Herrlicher Tomatensalat mit selbstgemachten Zigarren-Börek.

(7) Shadow: Der Schatten eines kleinen Margeritenbuschs in der Abendsonne. (8) Inside Your Wallet: Fotos von Menschen, die ich liebe. (9) Younger You: Ich als kleines Mädchen, das aber mehr nach kleinem Jungen aussah. Auf dem Foto spiele ich mit meinem Papa Ball.

(10) Cold: In der Tiefkühltruhe. (11) Where you ate breakfast: Am Frühstückstisch, auf einem Teller. Es gab Salat. (12) Stairs: Die Treppen in der Bibliothek. Laufe ich mehrfach täglich hoch und runter, hoch und runter. Man muss sich ja rank und schlank halten.

(13) Something you found: Eine Escape-Taste, an einem schlechten Tag, mitten auf einem Parkplatz. Ein schönes Symbol, finde ich. (14) How you feel today: Fleißig. (15) Sunset: Wie der Titel schon sagt.

(16) Flower: Ein Baum in voller Blüte. (17) Something you don’t like: Komplizierte Sachverhalte, auf eine stumpfe Forderung eingedampft und dann in Toiletten geklebt. (18) Hair: Meine Haare. Rot. Lang.

(19) Orange: Die Kühlbox, in der ich meinen Stoff, Reißverschlüsse und Borten aufbewahre. (20) Something you drew: Ein Kassetten-Lesezeichen. Dahinter auf dem Blatt sind schwarz-weiße-Strukturen. (21) Bottle: Eine Flasche Sojasauce beim Thai-Restaurant.

(22) The last thing you bought: Einen absolut großartigen Kugelschreiber. (23) Vegetable: Radieschen, Kohlrabi und Trauben als Nachmittagssnack. (24) Something you’re grateful for: Meine Beziehung. Klingt saumäßig kitschig, aber so isses eben.

(25) Looking down: Meine Füße, ein toller Hippierock, viele Teppiche, ein Zipfelchen Sitzkissen. (26) Black + White: Eine Blume, die ich von einem wunderbaren Geschenkpapier abgezeichnet habe. (27) Somewhere you went: Ist zwar schon fast 4 Jahre her, aber da fällt mir immer noch zuerst Australien ein.

(28) 1pm: Ich hab immer wieder vergessen, um 13:00 zu fotografieren. (29) Circle: Irgendsoein Knopf im Zug. Bestimmt löst der den Selbstzerstörungsmechanismus aus. (30) Something that makes you sad: Hunde müssen draußen bleiben.

Alltagshelden, die neunundzwanzigste

Jeden Dienstag aufs Neue Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, genussvoller. Alltagshelden, die man sonst gerne mal übersieht. Nach einer Idee von Roboti.

Ganz simpel: Mein Laptop. Manchmal habe ich das Gefühl, das Touchpad wäre auch nur eine Verlängerung meiner Finger. (Und mein Desktophintergrund ist eine gescannte Albumseite aus einem Kindheitsurlaub mit meiner Oma.)

Mein Geldbeutel. Selten nennenswerte Summen drin, dafür aber Fotos von geliebten Menschen. Und es muss immer das gleiche Modell sein, das meine Oma mir schenkte, als ich 12 war. Das letzte hielt über 13 Jahre.

Meine gewaltig große Sammlung an Makeup, von der ich auch nur vier oder fünf Teile regelmäßig benutze.

Das ist er…

… der Stein, der mir nach der Prüfung vom Herzen gefallen ist. Wortwörtlich, denn einer meiner beiden Prüfer hat die Angewohnheit, seinen Prüflingen nach Bestehen dieser Prüfung einen Stein zu schenken, als Symbol für die Erleichterung nach dieser Prüfung. Und die Prüfung war auch noch richtig gut, und ich bin stolz auf mich. (Danke an alle, die mir die Daumen gehalten haben. Besonders gestern abend war ich fürchterlich aufgeregt, heieiei.)

Ich hab’s überlebt, und jetzt muss ich „nur noch“ die Masterarbeit fertigstellen, und dann habe ich meinen Studienabschluss und kann endlich mal wieder durchatmen. Und ein paar Wochen reisen. 53 Tage noch. Erschreckend wenig, und herrlich wenig.

Heute war aber frei nach der Prüfung – und mit dem Liebsten gab es einen Tagesausflug nach Bremen. Durch die Stadt streifen, sehr lecker thailändisch essen, ganz viele Fotos schießen, Füße wund laufen. Es war geil. Ein kleiner Urlaub. Morgen darf ich noch ein wenig durchatmen, und dann weiter.

Das hier ist übrigens das heutige Foto, das mir am besten gefallen hat. (Weiß jemand, was die vielen Schuhe bedeuten?)

7 Sachen, die siebenunddreißigste

Jeden Sonntag aufs Neue: 7 Sachen, die ich mit meinen zwei Händen gemacht habe, egal, ob das 5 Minuten oder 5 Stunden gedauert hat. Die Idee dazu stammt von Frau Liebe.

Gefrühstückt.

Einige Lernsachen aus meinem Bibliotheksschließfach geholt. (Die Tasche habe ich übrigens letzte Woche spontan gebatikt – ich glaube, ich bin süchtig.)

Abgewaschen.

Für die morgige Masterprüfung gelesen.

Noch ein bisschen mehr gelesen.

Leckeren Kuchen vom Lieblingskonditor auf drei verschiedene Teller verteilt, sodass jeder was von den Sorten bekam, die gewünscht waren.

Weiter gelernt.

Und jetzt habe ich wunderbares Essen im Bauch und viel Wissen im Kopf – so muss das morgen doch was werden. Drückt mir einfach von 11 bis 12 die Daumen, das hilft bestimmt. (Ich muss zugeben – auch wenn die Note an meinem Endschnitt nicht viel ändern wird, ich bin schon aufgeregt. Das morgen ist die mündliche Masterprüfung, die macht nur 2,5% der Note aus, kommt aber vorne sehr prominent aufs Zeugnis. Man wird von zwei Professoren eine Stunde lang geprüft, und im Grunde muss man beweisen, dass man im Studium was gelernt hat. Drückt mir einfach die Daumen, ok? Danke!)

Wochenrückblick 12/12

|Gesehen| Noch mehr Vorträge von The School of Life. Ich bin süchtig! Monsieur Lazhar.

|Gehört| Radio Paradise, rauf und runter. Den „Harold & Maude“-Soundtrack.

|Gemacht| Die Tasche fertig gemacht, eeendlich. Drei kleine Reißverschlusstäschchen genäht (und ausgerechnet die eine, die für mich war, sieht doof aus.) Stoff violett gebatikt.

|Gelesen| Zwei Bücher parallel: “The Year of the Flood” von Margaret Atwood. „Life, and How to Survive It“ von Robin Skynner und John Cleese. Viel Fachliteratur.

|Getan| Zitate für die Masterarbeit in Citavi eingepflegt. Für die Masterprüfung gelernt. Ab und zu vergessen, durchzuatmen.

|Gegessen| Ein Kinder Bueno (trotz Diät). Spargel-Tomaten-Salat. Bohnensalat. Weiße-Bohnen-Salat mit Tomaten, Paprika und Kräuterdressing. Zwischendurch Kohlrabi. Einmal auch Nudeln. (Spannend, was?)

|Getrunken| Viel, viel Wasser. Einen Mojito mit dem Liebsten.

|Gefreut| Darüber, dass ich nächste Woche (oder so) tolle Post von einer netten Bloggerin kriege. Vor allem auch über den großartigen Mann, mit dem ich da zusammen sein darf.

|Geärgert| Über nichts, an das ich mich konkret erinnere.

|Gelacht| Über Calvin & Hobbes – und wie Calvin’s Vater ihm die Welt erklärt. Über Typologist, einen Blog, der Sammlungen sammelt.

|Geplant| Meinen Post-Studiums-Urlaub und wo ich schlafen werde. (Ich will Freunde besuchen, also muss ich Termine rumschieben.) Dass ich in Berlin zum Lomo-Store gehen muss. Dringend.

|Geträumt| Von ruhigeren Zeiten. (Dabei ist so eine Prüfungsphase auch irgendwie geborgen – man geht jeden Tag an denselben Ort, tut jeden Tag dasselbe, sieht immer die gleichen Leute… Hat auch was.) Von Montag, wenn ich die Prüfung hinter mir habe und hoffentlich eine gute Note bekommen habe. Laaangsam werde ich aufgeregt.

|Gekauft| Wunderbaren Flohmarktskram. Das Schnittmuster Simplicity 7051. Ein paar Reißverschlüsse und ein bisschen Stoff. Den tollsten Kugelschreiber von Welt.

|Gewünscht|Die La Sardina Cubic. Und überhaupt würde ich ja ganz gerne von Lomography gesponsert werden. (Jaaa, das war ein Wink mit dem Zaunpfahl, liebes Universum/liebe Lomo-Leute!)

|Geklickt| Ein schöner Brief über die Liebe von John Steinbeck an seinen Sohn. Everyday objects – ein Blog, auf dem der Autor jeden Tag ein selbstentworfenes Objekt vorstellt. Mal praktisch, mal schön, mal einfach… neu.

(Original Wochenrückblick: bei Fräulein Julia)

Jeden Tag ein Selbstportrait

Was man so wiederfindet, wenn man seine Lesezeichen aufräumt, weil man gerade nicht an der Masterarbeit weitermachen will…

Jeff Harris hat 1999 begonnen, jeden Tag ein Selbstportrait zu machen. Er zieht das bis heute durch – und was dabei entstanden ist, wie das sein Leben verändert hat, ist absolut erstaunlich und sehenswert, zumal seine Fotos auch zeigen, wie sein Leben durch eine Krankheit stark verändert wurde und wie das Fotografieren ihm dabei geholfen hat.

(Gefunden bei Merely Thinking.)

Signed, sealed, delivered

Diesen Kurzfilm habe ich letztens gefunden und war begeistert. Eine solch praktische Maschine muss wirklich jeder – äh, nee. Aber der Film ist toll, besonders angesichts dessen, dass ich noch einigen Lesern Post schulde (ich hab’s nicht vergessen!). Schöne Musik, schräge Idee, tolle Bilder. Mag ich.

Alltagshelden, die achtundzwanzigste

Jeden Dienstag aufs Neue Dinge, die mein Leben schöner machen, einfacher, genussvoller. Alltagshelden, die man sonst gerne mal übersieht. Nach einer Idee von Roboti.

Einer meiner beiden Globen. (In unserer Wohnung finden sich insgesamt zwei Globen und vier Weltkarten, Atlanten nicht mitgerechnet.)

Basilikum, der schmeckt für mich nach Sommer.

Das Telefon. Viele wunderbare Gespräche mit meiner besten Freundin und vielen anderen großartigen Menschen wurden dadurch ermöglicht. (Sehr, sehr wichtig, wenn der Freundeskreis über ganz Deutschland verstreut ist. Sabine und ich haben bewiesen, dass sich eine Freundschaft über 9 Jahre lang fast nur mit Telefon aufrechterhalten lässt.)


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