A thing of beauty, strength and grace

There are two means of refuge from the miseries of life: music and cats. (Albert Schweitzer)

In unserem wunderbaren Haus leben 5 Parteien – und 4 Katzen, die alle einen sehr eigenen Charakter haben. Da ist zunächst einmal Amy, ein sehr liebesbedürftiges, noch relativ junges und sehr zierliches Kätzchen, das es sich zum Lieblingssport gemacht hat, zu versuchen, in unsere Wohnung zu schlüpfen – mittlerweile verlassen wir die Wohnung fast immer mit Blick auf die Fußmatte und den Worten “Niiiicht, Amy.” Dann gibt es Basti, einen etwas über ein Jahr alten orangefarbenen, wunderbar muskulösen Kater, der letztes Jahr ein sehr verspieltes Kind war – und jetzt ein echter Macho. Nix mit Knuddeln, das ist ihm zu blöd – aber ein Recht auf Leckerli und das Öffnen von Türen erwartet er. Er lebt zusammen mit der scheuen schwarzweißen Lisa, die meistens bei unserem Anblick flieht, als ginge es um ihr Leben. Schließlich ist da noch die schwarze, einäugige Luna, die erst seit neuestem hier lebt, aber etwas sehr raues an sich hat – und sich mit den anderen Katzen nicht gut versteht.

Nils und ich haben zu jeder der Katzen ein sehr eigenes Verhältnis aufgebaut – und gerade mit der scheuen Lisa machen wir es uns zur Herausforderung, ihr die Angst vor uns mit leisen Schritten, langsamen Bewegungen, vielen Leckerlis und ebenso viel Geduld zu nehmen. Leider werden wir niemals eine Katze haben (so ein Allergie kann echt kacke sein) – aber mit vier Katzen im Haus ist das auch nicht nötig.

Warum ich hier über Katzen schreibe? Weil diese Tiere mich faszinieren und inspirieren. Diese wunderbaren Wesen sind so unabhängig, haben alle einen so eigenen Charakter und sind so grazil, dass ich am liebsten Filme vollschießen würde mit Bildern von ihnen. (Leider haben die Süßen allesamt Angst vor dem Geräusch, das der Filmtransport meiner Diana macht). Für mich sind Katzen Schönheit in Reinkultur, ihre Bewegungen, ihre Augen und die Weichheit ihres Fells.